Logo
Spendenkonto: Deutsche Skatbank, IBAN: DE38 8306 5408 0004 7829 17, BIC: GENODEF1SLR

Die Regenbogenbrücke

Die Aufnahme, Pflege und Betreuung unserer schwer kranken Gnadenhoftiere hat viele wunderschöne Seiten. Dennoch ist gerade dieser Bereich unserer Hilfe auch mit vielen schweren Phasen behaftet.

Oft müssen schwer kranke oder alte Tiere viel zu früh wieder gehen. Hinterlassen große Lücken bei ihren Möhrchenspendern und Langohrfreunden.

Jeder Einzelne hat eine einzigartige, meist traurige Geschichte, einen ganz eignenen Charakter, meist unbändigen Kampfgeist und eine besondere Persönlichkeit.
Umso schwerer fällt der Abschied dann, wenn sie die Reise ins Regenbogenland antreten müssen.

Hier möchten wir unsere Schützlinge in Erinnerung halten.

Siri

bild bild bild bild
Informationen: Siri stammt wie Leopold und Filou aus einer Zuchtauflösung. Der Besitzer hatte kein Interesse mehr an der Zucht und wollte seine Kaninchen schnellstmöglich los werden. Siri sowie weitere Fellnasen wurden nur knapp vor dem Schlachter bewahrt. Siri hatten einen großen Tumor an der Flanke der bereits operativ entfernt wurde. Der Tumor war leider bösartig. Gott sei Dank wurden keine Metastasen festgestellt. Trotzdem muss Siri engmasching(alle 2 Monate abtasten ob der Tumor an der operierten Stelle oder an einer anderen Stelle wieder wächst) den Tierarzt vorgestellt werden. Der Tumor könnte eventuell wieder kommen. Siri lässt sich bei Medikamentengabe leicht händeln . Sie ist eher ruhig aber sehr gesellig. Bei Artgenossen zeigt sie sich sehr sozial und liebenswürdig. Siri darf auf Grund ihrer Erkrankung bei uns auf Gnadenhof bleiben. Siri würde sich über Paten freuen

Kalle

bild bild
Informationen: Da die Halterin den vielen Baustellen von Kalle nicht gerecht werden konnte, kam er in unsere Obhut. Kalle hatte eine massive Blasenentzündung mit viel Blasenschlamm, zwei Abszesse, einen am Rücken und einen an der Flanke, sowie ausgeprägte Pododermatitis ulcerosa (Sohlengeschwüre) beidseitig. Er ist auch untergewichtig. Kalle befindet sich in Behandlung und wir hoffen, dass wir alle Baustellen gut in den Griff bekommen. Er kam mit seiner blinden Freundin Ida zu uns. Leider mussten wir unseren Kalle erlösen lassen. Neben den eiternden Füßchen, die zu einer Auflösung des Knochens führten, hat er zusehends an Gewicht verloren, obwohl er fraß wie ein Scheunendrescher. Der kleine Kerl hat sehr gekämpft und bis zum Schluss den Lebensmut nicht verloren, aber leider hat sein schwacher Körper es nicht mehr geschafft.

Arthur

bild bild bild bild bild bild bild bild bild bild
Informationen: Wir wissen nicht viel über Arthurs Herkunft und Vergangenheit – er wurde ausgesetzt. Sehr schön kann sein Leben aber nicht gewesen sein, er war unkastriert, hatte sehr lange Krallen und kannte kein artgrechtes Futter. Leider hat Arthur eine Backenzahnfehlstellung, die uns besonders anfangs Probleme bereitete. Arthur wollte nicht so recht fressen & bekam Durchfall. Letzteres haben wir mittlerweile gut im Griff, aber dennoch bleibt seine Darmflora anfällig. Vermutlich hört er auch nicht 100% normal, was ihn aber überhaupt nicht stört oder beeinträchtigt. Leider stellten wir mit Hilfe eines Zahnspeziallisten heraus, dass Arthurs Zähne ganz und gar nicht – wie wir zuerst hofften- besser werden, sondern eine einzige große Baustelle sind. Er hat große Probleme mit den Backenzähnen, aber auch die Schneidezähne sind völlig kaputt. Vermutlich kommt dies durch jahrelange falsche Ernährung und einen Mineralstoffmangel zu Stande und ist nun nicht mehr zu reparieren. Klein-Arthur ist ein richtiger Kämpfer und unheimlich tapfer, er liebt es, endlich Artgenossen & Platz zu haben, er sprüht vor Lebensfreude und ist ein kleiner Charakterkopf. Unsere Aufgabe ist es nun Arthur ein möglichst normales und schmerzfreies Leben zu schenken. Unser tapferer König Arthur ist verstorben. Wir vermissen unsere Charakterfluse, die so tapfer jeder Krankheit getrotzt hat. Aber manchmal ist es sogar für das größte Kämpferherz zu viel.

Fritzi

bild bild
Informationen: Fritz haben wir aus dem Tierheim München auf Gnadenhof übernommen. Er wurde vollkommen verwahrlost abgegeben. Nach seiner Kastrafrist sollte er gemeinsam mit einer krebskranken Häsin bei uns einziehen. Leider ist die Häsin verstorben , so kam Fritzi alleine in unsere Gnadenhofgruppe. Er hat sich unheimlich schnell mit Franklin, Wiggerl, Lotte und Lina angefreundet. Ihm steht noch eine Zahn-Op bevor. Er hat ein tränendes Auge sowie einen verstopften Tränennasenkanal und er braucht noch mehrmals täglich seine Augentropfen. Fritz ist sehr anhänglich und lieb zu seinen Freunden. Klein Fritzi musste über die Regenbogenbrücke hoppeln. Sein Kiefer war völlig aufgelöst durch den viele Eiter, der einfach nicht mehr in den Griff zu bekommen war. Mach's gut kleiner Kerl, wir vermissen dich.

Pep

bild bild bild bild
Informationen: Pep haben wir aus dem Tierheim München auf Gnadenhof übernommen. Er wurde abgegeben da sein Besitzer verstorben war. Er war vollkommen verwahrlost . Der ganze Körper von Milben übersät. Er konnte sich kaum bewegen das sein After vollkommen mit Kot verklebt war. Er hat einen alten Bruch der Vorderpfote der nicht behandelt wurde und somit eine Fehlstellung geblieben ist. Er ist sehr verhaltensauffällig ,bei Angst kippt er um und wird starr. Milben wurde keine mehr gefunden aber er hat noch viele kahle Stellen. Das hoppeln macht ihm große Schwierigkeiten. Des weiteren hatte er noch eine starke Augenentzündung. Pep liebt es wenn man im am Rücken krault da ihm das scheinbar ununterbrochen juckt (kann auch psychisch sein ). Der kleine Mann wird homöopathisch behandelt und verträgt sich mit seiner Partnerin, die er mittlerweile kennen lernen durfte , hervorragend. Pep blieb unser Sorgenkind, war oft krank und hat seinen Kampf leider verloren. Ein schlimmer EC-Ausbruch raubte dem tapferen Kämpfer die Kraft.

Lina

bild bild bild bild
Informationen: Lina stammt aus einer Zuchtaufgabe. Die Tiere wurden vor Ort nicht mehr ausreichend versorgt. Lina ist laut Angabe die älteste Zuchthäsin und sollte ihr Dasein trotz Zuchtaufgabe weiterhin in ihrer Box fristen, da sich niemand fand, der die kranke Häsin aufnehmen wollte. Bei Lina wurde eine Hernie (Austritt von Eingeweiden aus der Bauchhöhle, bei ihr ist es der Magen) sowie ein Tumor an der Gebärmutter/Blase und ein Lymphom direkt am Herzen diagnostiziert. Auf Grund des Lymphoms und ihres Alters wurde uns von einer OP abgeraten. Daher bleibt Lina bei uns auf Gnadenhof. Lina ist trotz ihrer vielen Baustellen sehr aufgeweckt und neugierig. Es stehen noch einige Untersuchungen an, z.B. Kopfröntgen und nochmals Thoraxröntgen. Lina soll baldmöglichst Gesellschaft bekommen und erfahren wie ein richtiges Kaninchenleben aussieht. Derzeit wird ihr Auge (stark entzündet) noch behandelt. Des weiteren wird sie homöopathisch unterstützt. Lina, unsere kleine Omi, ist über die Regenbogenbrücke gehoppelt. Ihre Erkrankungen wurden schlimmer, die Behandlung eine Operation, um ihr an einer Stelle Linderung zu verschaffen, wäre durch die andere Erkrankungen nicht mehr möglich gewesen. So musste die Pflegemama ihre geliebte Lina gehen lassen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, inder sie das Leben ihrer Kaninchenfreunde und Familie so sehr bereichert hat!

Fips

bild
Informationen: Fips ist in einen Seniorenheim geboren und lebte dort bis auf die letzten Monate alleine im Streichelzoo. Leider hat er massive Zahnprobleme und vermutlich Abszeße. Nachdem er stark abgemagert war und eine adäquate Versorgung vor Ort nicht möglich ist kam der kleine Fips in unsere Obhut. Fips zeigt sich bei uns als lebensfroher kleiner Kerl . Fips hatte einen Abszeß im Unterkiefer neben dem Schneidezahn. OP und weitere Behandlung (tägliches Spülen der Abzeßwunde) hat er hervorragend gemeistert. Die Wunde ist mittlereile gut verheilt. Leider ist die Prognose für ihn durch seine massiven Zahnprobleme nicht sehr gut. Es ist nicht auszuschliessen das noch weitere Abszesse entstehen,daher darf Fips bei uns auf Gnadenhof bleiben. Er zieht zu einer Viergruppe in der bereits Kaninchen mit Zahnproblemen leben. Fipsi hatte sich prima in der Gruppe eingelebt, genoss jeden Tag mit seinen Freunden, dem leckeren Essen und der Fürsorge seiner Pflegemama. Leider waren ihm nur wenige Monate Glück vergönnt, bevor seine Kieferprobleme so schlimm wurden, dass wir den kleinen Fips gehen lassen mussten.

Anton

bild bild bild bild bild bild bild bild bild bild
Informationen: Anton kam über Umwege zu uns. In der Pflegestelle fiel sofort auf, dass Anton schlecht zu Fuß ist. Bisher war das den Haltern wohl nicht bewusst aufgefallen, aber die Schonhaltung so extrem, dass etwas Größeres im Busch sein musste. Teilweise kippte er hinten komplett weg und nur mit Müh und Not hoppeln. Nach der ersten Untersuchung sprachen bereits offene und wunde Liegeschwielen dafür, dass unser Eindruck richtig war und dies kein Problem war, das erst seit kurzem bestand und der kleine Kerl schon länger darunter litt. Die ehemaligen Halter wollten keine Tierarztbesuche, Behandlungen und Co. in die Wege leiten, lieber sollte Anton dann eingeschläfert werden bevor er zu pflege- oder kostenintensiv würde. Dieses Schicksal wollten wir Anton bewahren, denn trotz Handicap ist er lebensfroh und munter, er hat die Chance verdient mit Kaninchenfreunden und optimaler Versorgung alt zu werden. Der Tierarztcheck ergab, dass Anton irgendwann in der Vergangenheit ein schweres Trauma der Wirbelsäule erlitten hat. Besonders zwei Lendenwirbel sind betroffen. Ihre Lage ist verschoben und sie sind miteinander verwachsen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind leider sehr eingeschränkt. Wir können nur versuchen zu unterstützen, so gut es geht. Durch die Probleme der Wirbelsäule und der resultierenden Beinfehlstellung kann Anton sich nicht mehr ausreichend selbst putzen. Hier erhält er natürlich die Unterstützung, der er braucht. Der grummelige kleine Rentner muss nun etwas zu Kräften kommen, zunehmen, seine Wunden müssen heilen und er soll ordentlich Muskeln aufbauen. Mit lieben Kaninchenfreunden, Pflege und viel Bewegung kann er hoffentlich irgendwann wieder kleine Freudenhüpferchen machen. Anton hatte sich toll erholt, wurde aber immer wieder von seinen Erkankungen eingeholt. Bis zuletzt hat er tapfer gekämpft, aber seine Kraft lies nach und er schlief friedlich ein.

Wiggerl

bild bild bild bild bild
Informationen: Ludwig genannt Wiggerl, wurde als letztes Kaninchen eines Züchters vom Vet.Amt herausgeholt. Wiggerl hatte einen schönen Platz in Außenhaltung bei einer 3-Gruppe, leider hat er zu viele Baustellen (offene Läufe, Kinndrüsenentzündung,Arthrose, keine richtige Bildung von Winterfell) um weiterhin in Außenhaltung zu bleiben. Des weiteren kamen noch Zahnprobleme dazu. So haben wir beschlossen das Wiggerl seinen Lebensabend bei uns auf Gnadenhof verbringen darf. Nun ist erst mal großer Tierarztcheck angesagt. Bei selbigem kamen leider viele "Baustellen" zum Vorschein. Trotzallem genoss Wiggerl noch mehr als ein Jahr mit seinen Freunden und der liebevollen Pflegemama. Er bekam viele Medikamente und viel Unterstützung. Leider waren seine Erkankungen irgendwann stärker. Wiggerl hinterlässt eine große Lücke.

Voltaire

bild bild bild bild
Informationen: Voltaire wurde von einem befreundeten Tierschutzverein an die Kaninchenhilfe übergeben. Die Ohrtätowierungen belegt, dass er ursprünglich aus einer Zucht aus Thüringen stammt. Er ist ein großes (5,5 kg), freundliches und schmusebedürftiges Kaninchen. Mit seiner dankbaren, menschenbezogenen Art gehört er zu den besonders liebenswerten Tieren bei uns. Aber er gehört auch zu unseren Sorgenkaninchen. Ein Abszess im Unterkiefer macht dem großen Burschen immer wieder zu schaffen. Sein Tränen-Nasenkanal verstopft sehr schnell. Da Voltaire in regelmäßigen Abständen immer wieder tierärztlich versorgt werden muss, bleibt er bei uns auf dem Gandenhof. Voltaire hatte immer wieder mit schweren EC-Schüben zu kämpfen. Immer wieder war er unheimlich tapfer. Nun mussten wir ihn leider auf seinem letzten Weg begleiten. Sein Zustand wurde zunehmend schlechter. Voltaire, du bleibt immer in unseren Herzen!

Nele

bild bild bild
Informationen: Nele kam als kleines Kaninchenbaby mit mehreren anderen Kaninchen in unsere Obhut. Schon damals war sie die Ruhigste der Truppe. Vernünftig und gelassen ist sie auch heute noch und hat so ganz selbstverständlich den besonnen Part des Ruhepols der Gruppe eingenommen. Dennoch genießt die neugierige und aufgeweckte Nele natürlich ausgiebig das große Gehege und ist oft mit Schwester Nina auf Achse. Ebenso liebt Nele die Sonne und schläft am liebsten an einem sonnigen warmen Fleckchen. Noch besser, wenn sich die anderen fünf Gruppenbewohner zu ihr gesellen und kuscheln. Wenn es nach Nele geht, könnte jeder Tag so sein. Reichlich Fressbares darf natürlich auch nicht fehlen! Wie alle Tiere unserer Schnupfergruppe leidet Nele unter chronischem Schnupfen der durch Pasteurellen ausgelöst wird und darf aus diesem Grund auch auf unserem Schnupfergnadenhof bleiben. Ansonsten hat Nele schon relativ viele Krankheiten wie EC und Ohrmilben mitgenommen, ist momentan aber fit! Fit blieb Nele auch bis ins hohe Alter, als Oma schlief sie dann friedlich im Kreise ihrer Kaninchenfreunde ein.

Schlumpf

bild bild bild bild
Informationen: Schlumpf kam zu uns da ihn sein Frauchen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig versorgen kann. Leider wurde bei ihm nach Aufnahme eine chron, Niereninsuffizienz festgestellt. Er ist auch recht wacklig und sein Allgemeinzustand ist nicht der Beste. Da Schlumpf chronisch krank ist und engmaschige Kontrollen nötig sind, sowie eine Therapie (Bewegung, chron. Niereninsuffizienz) darf Schlumpf bei uns auf Gnadenhof bleiben. Wir möchten ihm keinen weiteren Umzug zumuten. In seiner Pflegestelle hatte Schlumpf noch eine wunderebare Zeit. Er genoss Gartenausflüge, die Aufmerksamkeit und Kuschelstunden mit den anderen Wackelnasen sichtlich. Schlumpfs Allgemeinzustand wurde trotz intensiver Behandlung irgendwann so schlecht, dass wir ihm nur noch durch Erlösen helfen konnten. Machs gut, geliebter Opi.

Olga

bild bild bild
Informationen: Olga haben wir von einem Bauern übernommen, der nicht gerade ziemperlich mit ihr umgegangen ist. Sie lebte frei auf dem Bauernhof, wurde an den Ohren hochgehoben und bekam auch öfters einen Fußtritt verpasst. Olga kann nicht gut hoppeln. Irgendwo hineinspringen geht fast gar nicht. Ihr Fell ist momentan auch noch sehr schmutzig und sie muss auch noch einiges an Gewicht zulegen. Das Problem mit ihren Beinen müssen wir jetzt erstmal beim Tierarzt abklären lassen. Olga ist eine ganz liebe Kaninchendame, die sich überhaupt nicht ängstlich zeigt und sich auch gern streicheln lässt. Für gutes Futter ist sie auch immer zu haben. Olga erkrankte leider an einem inoperablen Tumor. Bevor die Schmerzen zu schlimm wurden, wurde sie schweren Herzens erlöst.

Fee

bild
Informationen: Fee war auf der Suche nach einem neuen Zuhause als sich ihre Besitzerin an die Kaninchenhilfe wendete. Da Fee chronischen Schnupfen hat, durfte sie auf unseren Schnupfergnadenhof ziehen. Dort lernt sie nun eine gesunde Ernährung kennen und hat einige neue Kaninchenfreunde an ihrer Seite. Sie zeigt sich eher scheu und zurückhaltend, sicher muss sie sich erst einleben. Leider war Fee keine allzu lange Zeit in unserer Schnupfer-Gruppe vergönnt. Nachdem es ihr in letzter Zeit schon nicht mehr besonders gut ging und sie mit ihrem Schnupfen zu kämpfen hatte, ist sie nun über die Regenbogenbrücke gehoppelt

Noah

bild bild bild bild bild
Informationen: Noah kam aus sehr schlechten Verhältnissen zur Kaninchenhilfe, kannte kein regelmäßiges Füttern und keinen Platz zum Hoppeln. All das lernte er auf seiner Pflegestelle begierig kennen. Noah holt so vieles nach und benimmt sich wie ein tollpatschiges Riesenbaby. Er genießt den Platz, das Futter und vor allem die Gesellschaft sehr. Auch seinen starken Milbenbefall und die Kokzidien überstand er tapfer. Leider blieben ihm eine chronische Augenentzündung, aufgrund sehr vieler unbehandelter Augenerkrankungen, und ein Leberschaden erhalten. Letzterer kam vermutlich durch jahrelange unregelmäßige und schlechte Ernährung zu Stande und ist nun nicht mehr vollkommen heilbar. Noah nahm dadurch ziemlich an Gewicht ab und ist auch sonst nicht der fitteste in Sachen Stoffwechsel. Genau aus diesem Grund darf Noah nun seinen Lebensabend glücklich auf seiner Pflegestelle genießen und sich Gnadenhoftier nennen. Er bekommt regelmäßig seine Medikamente und entwickelt sich weiterhin positiv. Der liebenswerte und neugierige Kerl hat tapfer gegen alle Krankheiten, die das Leben in seinen Weg geworfen hat gekämpft. Er hat dieses schlimmes Schicksal getragen, wie ein wahrer Held. Sein Lebenswille und Kampfgeist ist unerreicht.Irgendwann machten aber auch unserem Held seine Leberprobleme und das Alter zu sehr zu schaffen. Auch Noah durfte friedlich einschlafen.

Alice

bild
Informationen: Alice fand ihren Weg über das Tierheim zu uns. Dort wurde sie als Fundtier mit einigen anderen Kaninchen abgegeben. Offensichtlich litten die Kaninchen unter extremem Schnupfen, der später auf den Erreger Pasteurellen zurückzuführen war. Zusätzlich war das Fell der Langhaartiere vernachlässigt und stark verfilzt. Da das Tierheim enorme Schwierigkeiten hatte, neben dem stressigen Tierheimalltag noch insgesamt neun schnupfende Langhaartiere zu pflegen, kamen zwei der Tiere auf unseren Schnupfergnadenhof. Dort wurden sie aufgepäppelt und anschließend mit den anderen Schnupfis vergesellschaftet. Alice hat den anstrengenden Weg zu einer hübschen und gepflegten Kaninchendame tapfer gemeistert und genießt heute das Leben in der netten Truppe. Dort ist sie richtig aufgeblüht und mischt die anderen gerne mit Charme und Temperament etwas auf. Alice war leider nur sehr wenig Zeit in ihrem neuen Zuhause vergönnt. Durch nass-kaltes Wetter wurde ihr Schnupfen schlimmer und schlimmer.

Nina

bild bild bild
Informationen: Nina kam im Jahr 2007 zusammen mit ihrer Schwester und weiteren Kaninchen zu uns. Nina war damals noch ein Kaninchenbaby und ganz schön eingeschüchtert von dem ganzen Trubel. Leider hatte sie sich eine Pfote gebrochen und musste regelmäßig zum Bandagieren. Mittlerweile ist das natürlich vollkommen verheilt und Nina erinnert sich vermutlich nicht einmal mehr daran. Nina ist ein sensibles, ruhiges Kaninchen. Am liebsten ist sie immer ganz nah bei ihren Artgenossen, kuschelt oder dreht mit ihnen eine Runde durchs Gehege. Selbst das Futter teilt Nina vollkommen selbstverständlich mit den fünf anderen Wackelnasen! Auch ist die hübsche Kaninchendame unheimlich verschmust und wickelt mit ihrem zarten Charme alle ruck zuck um die Vorderpfote. Nina darf einen Gnadenhofplatz in Anspruch nehmen, da sie wie die anderen Kaninchen ihrer Truppe unter chonischem Kaninchenschnupfen leidet. Nina wurde leider nur 6 Jahre alt und schlief dann in ihrer Pflegestelle im Kreise ihrer Kaninchenfreunde friedlich ein

Orik

bild
Informationen: Bedingt durch einen längeren Auslandsaufenthalt wurden Orik und seine Kumpels heimatlos. Mit Schnupfen (Pseudomonas) und akuter Syphillis kamen sie zu einem Tierschutzverein, der den Tieren wenig Chancen einräumte und die Tiere einschläfern wollte. So nahmen wir die Kaninchenmänner in unsere Obhut. Mittlerweile ist Orik ein lieber, gesunder und aufgeschlossener Rammler geworden, der Menschen gegenüber sehr neugierig ist. Der kleine Kerl ist ein kleiner Frechdachs, klaut gerne Futter und ist immer bereit Schandtaten anzustellen. Leider hat er immer wieder Probleme mit den Augen, die auf eine Zahnfehlstellung zurückzuführen sind. Durch regelmäßiges Kürzen hat sich das aber sehr gebessert. In der Gruppe überlässt Orik gerne jemand anderem das Sagen, er hält sich lieber vornehm zurück. Dafür ist er ein echter Frühaufsteher und flitzt gerne bei Sonnenaufgang durchs Gehege. Orik orientiert sich stark an den anderen Kaninchen seiner Truppe und sucht immer deren Nähe, der hübsche Kaninchenmann genießt es sichtlich endlich nette Artgenossen und viel Platz zu haben. Auch Orik darf sein Leben bei uns auf dem Schnupfergnadenhof verbringen. Orik genoss sein Leben, mit den anderen Schnupfis. Auch er musste leider viel zu früh über die Regenbogenbrücke hoppeln

Michel

bild bild bild
Informationen: Michels Leben begann in einem engen Käfig, der immer enger wurde, je größer Michel wuchs. Der Züchter war mit der Haltung und Versorgung seiner Tiere völlig überfordert. Das Veterinäramt beschlagnahmte schließlich alle Kaninchen und übergab sie dem Tierheim. Von dort kam Michel zur Kaninchenhilfe Deutschland. Michel hat sehr unter dieser qualvollen Haltung gelitten. Seine Atemorgane sind durch die Fäkalienausdünstungen krank geworden. Die beengte Käfighaltung erlaubte es ihm nicht seine Hinterbeine zu bewegen, darum sind sie sehr schwach. Dadurch haben Michels Füße eine Fehlstellung entwickelt. Die kaninchentypische Fortbewegung fällt ihm schwer. Regelmäßige Physiotherapie ermöglicht ihm schmerzfreie Bewegungen. Auch sein Gehege ist mit einem nachgebenden Boden ganz nach seinen Einschränkungen und Bedürfnisse eingerichtet worden. Michels geschädigte Atemorgane konnten durch Inhalation und hochwertiges, artgerechtes Futter heilen. Michel ist ein Tier, dem die Freude am Leben anzusehen ist. Er ist sehr freundlich und dankbar für jede Zuwendung. Geduldig und voller Vertrauen macht er die täglichen krankengymnastischen Übungen, die ihm oftmals noch so schwer fallen. Da Michel die Folgen seiner Käfighaltung nicht ohne dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen überstanden hat, bleibt er ein Sorgenkaninchen. Er wird dauerhaft Pflege und tierärztliche Versorgung brauchen. Aus diesem Grund wurde Michel ein Gnadenhoftier. Zusammen mit Voltaire verbringt er sein Leben in der Pflegestelle. Michel war unser kleiner „Pechvogel“ was seine Gesundheit anging. Nun waren es leider zu viele Probleme. Wir hoffen, dass es Michel jetzt besser geht und danken seiner Pflegemama für die schöne Zeit die er bei ihr haben durfte. Komm gut drüben an lieber Michel, wir werden dich nie vergessen!

Gadget

bild bild bild bild
Informationen: Die Eltern von Rose und Gadget wurden für Kinder angeschafft und mussten in einem 1m Stall ihr Dasein fristen. Als die Kinder das Interesse verloren, wurde die Arbeit zu viel und so sollten die Elterntiere mit ihren Kindern geschlachtet werden. Gadget sah nicht wirklich gesund aus als er zu uns auf die Pflegestelle kam. Beim Tierarztcheck bestätigte sich leider, dass Einiges mit dem kleinen Kerl nicht stimmt. Nach einer eingehenden Untersuchung, Blutentnahme und Röntgen wussten wir dann, dass es Gadget gesundheitlich nicht gut getroffen hat. Seine Kniescheiben sitzen nicht an der richtigen Stelle und auch seine Hüften sind deformiert. In absehbarer Zeit werden seine Hinterbeinchen versteifen. Seine Blutwerte sind auch nicht rosig und weisen auf eine Stoffwechselerkrankung hin. Leider hat er auch Probleme mit seinen Zähnchen. Die Zahntaschen oben sind sehr weit offen, so dass die Zähne damit relativ locker sitzen. Das Gebiss unten ist stark nach innen geneigt. Das hindert ihn aber in keinster Weise daran, Berge von Frischfutter und Heu zu vertilgen Gadget darf bei uns auf Gandenhof bleiben. Gadget war ein ganz besonderes Kaninchen. Immer tapfer und hat sich von nichts unterbekommen lassen. Leider übermannten auch ihn seine Krankheiten viel zu früh.

Xaverl

bild bild bild
Informationen: Da die Partnerin von Xaverl verstorben ist und die Besitzer die Kaninchenhaltung beenden wollten, kam er in unsere Obhut. Leider hat Xaverl mehrere Baustellen. Athrose an beiden Hinterbeinen. Ein Lymphom im Brustraum sowie ein Lymphom im Mundraum.Zusätzlich macht ihm noch ein Melanom am Rücken zu schaffen. Xaverl ist schmerzfrei und wird zusätzlich homöopathisch unterstützt. Er wurde gemeinsam mit seinem Gnadenhoffreund Gadget in die bestehende 5-Gruppe seines Pflegefrauchens integriert.Xaverl geniesst es sehr mehrere Kumpels zum anlehnen zu haben und holt sich von allen seine Schmuseeinheiten. Auch ist er in der Gruppe etwas unternehmungslustiger dies kommt wiederum seiner Athrose zu Gute. Alles in allem ist Xaverl ist ein sehr braver umgänglicher Opi, der seine letzen Jahre (hoffentlich noch viele) bei uns auf Gnadenhof verbringen darf. Xaverl hatte mit seinen Langohrfreunden und seiner liebevollen Pflegemama noch eine tolle Zeit bei uns, irgendwann wurden seine Beschwerden aber einfach zu groß, sodass er in Würde gehen durfe.