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Hier stellen wir Ihnen kurz die Tiere vor, die wir an einen guten Platz vermitteln konnten.

Pepito

Pepito stammt ebenfalls aus einer größeren Einfangaktion, bei der er mit seinen Eltern und Geschwistern in unsere Obhut kam. Zur Zeit lebt er mit 2 seiner älteren Geschwister in seiner Pflegestelle und dort ist er der kleine Clown in der Gruppe. Pepito ist sehr neugierig und muss immer und überall dabei sein. Seine große Leidenschaft sind Weidenröhren und Weidenbälle, mit denen er oft quer durchs ganze Gehege rennt. Wie seine Geschwister ist er auch ein sehr soziales und aufgewecktes Kerlchen, dass gerne mit anderen kuschelt. Pepito sucht nun ein schönes neues Zuhause mit einer unternehmungslustigen Kaninchendame oder auch in einer netten Kaninchengruppe. Er ist gegen Myxomatose, RHD und RHD2 geimpft.

Fabio

Fabio ist einer der vier Jungs die Emilia auf unserer Pflegestelle geboren hat.Fabio ist frühkastriert und sehr aufgeweckt und verschmust.Er ist an sämtliches Frischfutter gewöhnt und fressen und rumlaufen gehört zu seiner Lieblingsbeschäfting. Er lebt im Moment in Innenhaltung.Fabio sucht ein zu Hause mit Kaninchengesellschaft. Gerne bringt er eins seiner Geschwisterchen mit. Er ist gegen Myxomatose, RHD und RHD2 geimpft Unser Fabio hat ein wunderschönes Zuhause gefunden.

Emilia

Enrico und Emilia beide kastriert, sollen als Pärchen vermittelt werden. Sie ist gegen Myxomatose, RHD und RHD2 geimpft. Sie kamen zu uns, als wir die Info erhielten, dass auf einem Grundstück mehrere Kaninchen frei herumlaufen, sich unkontrolliert vermehren und immer wieder auch Kaninchen überfahren oder von Hunden, Katzen, Mardern etc. getötet werden. Die vorherige Halterin züchtete Kaninchen und hatte bei Auszug ein Kaninchenpaar im angrenzenden Schuppen zurückgelassen. Die jetztigen Bewohner des Hauses kümmerten sich nicht um die Kaninchen und so vermehrten sie sich und verwahrlosten immer mehr. Enrico und Emilia sind die beiden Elterntiere und kümmern sich vorbildich um die Rasselbande die aus 2 Würfen besteht. Der zweite Wurf kam bei uns auf Pflegestelle zu Welt. Da die beiden sehr an einanderhängen und viel miteinander erlebt und durchgemacht haben möchten wir sie gerne zusammen vermitteln. Die beide sind Traumkaninchen. Stubenrein ,neigierig aufgeweckt und sehr zahm. Enrico fordert regelrecht Streicheleinheiten ein und beschmust auch seine Emilia ausgiebig.Da sie sehr sozial sind können sie sicher auch zu anderen Kaninchen.

Enrico

Enrico und Emilia beide kastriert, sollen als Pärchen vermittelt werden Sie kamen zu uns, als wir die Info erhielten, dass auf einem Grundstück mehrere Kaninchen frei herumlaufen, sich unkontrolliert vermehren und immer wieder auch Kaninchen überfahren oder von Hunden, Katzen, Mardern etc. getötet werden. Die vorherige Halterin züchtete Kaninchen und hatte bei Auszug ein Kaninchenpaar im angrenzenden Schuppen zurückgelassen. Die jetztigen Bewohner des Hauses kümmerten sich nicht um die Kaninchen und so vermehrten sie sich und verwahrlosten immer mehr. Enrico und Emilia sind die beiden Elterntiere und kümmern sich vorbildich um die Rasselbande die aus 2 Würfen besteht. Der zweite Wurf kam bei uns auf Pflegestelle zu Welt. Da die beiden sehr an einanderhängen und viel miteinander erlebt und durchgemacht haben möchten wir sie gerne zusammen vermitteln. Die beide sind Traumkaninchen. Stubenrein ,neigierig aufgeweckt und sehr zahm. Enrico fordert regelrecht Streicheleinheiten ein und beschmust auch seine Emilia ausgiebig.Da sie sehr sozial sind können sie sicher auch zu anderen Kaninchen.

Mina

Minchen ist ein Baby von Milli und die einzige Schwester in diesem Wurf. Ihre Mama wurde in einem Pappkarton gemeinsam mit weiteren großteils trächtigen Kaninchen vor dem Tierheim ausgesetzt. Sie hat die gleichen großen braunen Augen wie ihre Mama und entwickelt sich derzeit immer mehr zu einer sehr flauschigen Plüschkugel, denn ihr flaumweiches Fell steht gerne in alle Richtungen ab. Minchen ist ein sehr kesses Mädchen. Neugierig erforscht sie sofort alles Neue. Sie war die erste, die ihr Nest verlassen hat und geht ihren beiden Brüdern mutig voran. Sie hat überhaupt keine Scheu vor Menschen und lässt sich auch gerne streicheln. Im Gegenteil: sie stupst einem die Finger an und hält gerne still, wenn man sie in der weichen Angora-Mähne krault. Hat man im Gehege zu tun, muss man ständig aufpassen, nicht auf sie zu treten. Überall hat sie ihre Nase: sie sitzt im Ausmist-Eimer, auf der Kehrschaufel oder knabbert am Feger. Es kann auch schon mal passieren, dass sie einem am Pullover den Rücken hochklettert, wenn man in Reichweite kniet. Ihr Lieblingsplätzchen ist ein kleiner Kinder-Schaukelstuhl, auf dem sie gerne mit ihren Brüdern kuschelt und ein Nickerchen macht. Kaum bringt man jedoch frisches Futter, ist sie sofort zur Stelle. Sie kennt die verschiedensten Salate und Küchenkräuter sowie Kohlsorten und das Laub verschiedener Laubbäume. Wiese kennt sie bisher jahreszeitlich bedingt nur wenig.Mina auch Minchen genannt sucht ein Zuhause mit Kaninchengesellschaft, gerne bringt sie ein Geschwisterchen mit.

Murkel

Murkel ist ein Baby von Milli und einer von zwei sich stark ähnelnden Brüdern. Seine Mama wurde in einem Pappkarton gemeinsam mit weiteren großteils trächtigen Kaninchen vor dem Tierheim ausgesetzt. Murkel ist der Kleinste der drei Geschwister, macht das aber durch besonders viel Frechheit locker wieder wett. In letzter Zeit wurde er gesehen, wie er versucht hat, seine Schwester zu berammeln. Die lässt sich das aber nicht von ihm gefallen und ist ganz schnell wieder auf und davon. Um sich ein wenig von seinem Bruder abzugrenzen, hat Murkel beschlossen, dass er zukünftig ein blaues Auge haben möchte. Nun guckt er mit verschiedenfarbigen Augen in die Welt. Er lässt sich geduldig hinter den Ohren im flauschigen Wuschelfell kraulen und hat überhaupt keine Angst vor Menschen. Im Gegenteil - wo Menschen sind, scheint es immer sehr spannend zu sein. Da muss man dann immer seine Nase haben, um auch ja nichts zu verpassen! Wenn es frisches Futter gibt, ist er sofort zur Stelle. Er kennt die verschiedensten Salate und Küchenkräuter sowie Kohlsorten und das Laub verschiedener Laubbäume. Wiese kennt er bisher jahreszeitlich bedingt nur wenig. Der kleine Mann sucht ein schönes Zuhause mit Kaninchengesellschaft. Gerne bringt er ein Geschwisterchen mit.

Irmela

Irmela ist eine wunderschöne blau-weiße Deutsche Riesenschecke mit stolzen 5,6kg. Sie lebte in einer kleinen Bucht und wurde zu einen Rammler gebracht um sie decken zu lassen , als sie jedoch ihren ersten Wurf aufgefressen hat, hasste die Besitzerin sie so sehr, dass sie Irmela erschlagen wollte.In ihrem Kot wurden vielerlei Würmern in allen Stadien (Eier, Larven und ausgewachsene Würmer!) gefunden. Irmela ist über alle Maßen von dem Platzangebot begeistert und ist vom ersten Moment an nur am Rumflitzen . Rein in die Unterschale, wieder raus, unter die abgehängte „Höhle“, schnell mal am Betttuch rupfen, und dann schon gleich die nächste Runde drehen. In ihrer Bucht konnte sie ja höchsten drei Hoppler machen. Irmela macht häufig Männchen und genießt das sich Recken und Strecken, für das bisher kein Platz war. Irmela wird jetzt noch gegen die Wümer behandelt und kastriert. Sie lebt in Aussenhaltung und freut sich auf Bewerbungen von einem feschen Kaninchenmann. Sie ist gegen Myxomatose,RHD und RHD2 geimpft.

Jette

Als im Januar die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gemessen wurden, schaute ein besorgter Tierhalter zu seinen Hühnern um zu überprüfen, ob die Heizung funktioniert. Dabei entdeckte er die schon lange vernachlässigten Kaninchen seiner Nachbarin an seiner Gartengrenze. Das unten im kleinen Stall sitzende Kaninchen  wirkte in dem wenigen Einstreu  angefroren.  Der Nachbar sorgte für die Abgabe der Kaninchen und  Jette wurde als dringender Notfall von der Kaninchenhilfe aufgenommen. Beim ersten Anblick ist Jettes stumpfes, struppiges Fell aufgefallen. Die Ohren waren mit einer schuppigen Schicht überzogen. Ein Pizbefall ist dafür die Ursache. Jette wurde unverzüglich vom Tierarzt untersucht und behandelt. Dabei war der Pilz auf der Haut das kleinste Problem. In ihren Ohren hatten sich vor längerer Zeit Milben eingenistet. Sie verursachten eine starke Entzündung. Zusätzlich infizierten Bakterien die verletzte entzündete Haut des Ohres. Eitriges Sekret in einer Menge, die man in einem Kaninchenohr nicht vermutet, wurde aus  Jettes Ohr ausgeschält. Ein ganz schlimmer Anblick waren die erfrorenen Zehenspitzen. Mehrere  der Krallen an den Hinter- und auch am Vorderfuß lösten sich und brachen blutig aus. Mit viel Schmerzmittel, Medikamenten  und einer aufwendigen Pflege  überlebte Jette die Zeit nach ihrer Rettung. Gewicht: 2,95kg

Emil

Emil stammt aus unserer Einfangaktion. Er und seine 3 Geschwister waren ca. 3 Wochen als sie gemeinsam mit den Eltern in unser Obhut kamen. Emil ist frühkastriert und etwa schüchtern, das sie die ersten 3 Wochen ihres Lebens draussen verbringen mussten ohne wirklichen Schutz, merkt man bei ihm . Er ist etwas schreckhaft .Das wird sich mit etwas Geduld und Beschäftigung mit ihm sicher noch legen.Schön wäre es wenn er ein Geschwisterchen mitbringen dürfte. Emil ist sicher auch in einer Gruppe gut aufgehoben. Er lebt im Moment in Innenhaltung.

Toffey

Toffey und ihre Schwester wurden als Kinderspielzeug gekauft und in einen kleinen Käfig in Außenhaltung gehalten. Am Anfang bekamen sie noch ab und zu Auslauf aber im Laufe der Zeit wurden die beiden immer uninteressanter und so fristeten die beiden ihr Leben in dem kleinen Stall. Als im September auf Grund eines unentdeckten Abszesses ihre Schwester starb war man endlich zur Abgabe bereit. Toffey sollte plötzlich so schnell möglich weg und so kam sie zu uns auf Pflegestelle. Toffey ist eine liebenswürdige und freundliche Häsin. Sie fühlt sich einsam und freut sich auf Bewerbung von einem lieben Kaninchenmann.

Spike

Spike kam in unsere Obhut da er in der Gruppe auf Grund seiner EC Erkrankung gemobbt wurde. Er zeigt im Moment keine Symptome.Spike ist ein neugieriges und aufgewecktes Kaninchen. Er ist stubenrein und sehr zutraulich.Spike sucht ein Zuhause bei einem Kaninchenmädchen oder in einer sozialen Gruppe.

Felix

Felix kam zu uns, weil er aufgrund der schweren Erkrankung seiner Besitzerin durch deren Familie nicht mehr ausreichend versorgt wurde. Da Felix durch falsche, mangelhafte Ernährung und wenig Bewegungsmöglichkeiten sehr übergewichtig war , konnte er sich auch im Afterbereich nicht mehr ausreichend sauber halten. Der völlig verdreckte Außenstall bot ein willkommenes Zuhause für Fliegen und so erlitt Felix einen schweren Madenbefall, der ihm fast das Leben kostete. In quasi letzter Minute konnte die Familie von der Abgabe überzeugt werden und er wurde sofort stationär in einer Tierklinik versorgt. Nach ein paar Tagen war Felix zum Glück soweit stabilisiert, dass er in seine Pflegestelle ziehen konnte. Dort ließ er geduldig seine Behandlung der Wunden und die Medikamentengabe über sich ergehen. Und schon bald waren die ersten Fortschritte in der Wundheilung zu erkennen. Inzwischen sind alle durch den Madenbefall verursachten Wunden gut verheilt und wieder sein wunderschönes silbergraues Fell darüber gewachsen. Felix ist ein etwas größeres Kaninchen mit ca. 3kg und einem gemütlichen Charakter. Er ist nahezu stubenrein. Und wenn er erstmal Vertrauen gefasst hat und sich wohl fühlt, ist er ein neugieriger und verschmuster Kuschelbär, der inzwischen auch gerne seine Umgebung erkundet. Für den liebenswerten Felix suchen wir nun ein schönes Zuhause bei einer netten Kaninchendame oder einer kleinen Kaninchengruppe.

Harun

Harun verbrachte sein bisheriges Leben wie sein Bruder Minime allein ein einem kleinen Käfig. Von den beiden Brüdern ist er der etwas Kräftigere, dennoch war sein Zustand ebenfalls nicht sehr gut. Viel zu lange Krallen, entzündete Augen, Fressunlust und Matschkot erschwerten ihm das Leben. Hinzu kam, dass bei seiner Atmung immer wieder Geräusche ähnlich wie Röcheln bei Kurzatmigkeit auffielen. Zudem zog Harun sich einen Bruch des Hinterlaufs hinzu und wie sich herausstellte, war das Beinchen früher schon mal gebrochen, was seine Schwierigkeiten beim Hoppeln erklärte. Die Operationen und die folgenden Behandlungen seiner ganzen „Baustellen“ hat Harun gut überstanden und auch der Bruch ist inzwischen gut verheilt. Dennoch bleibt ihm ein kleines Handicap, da sein Hinterlauf etwas absteht. Aber der freche kleine Kaninchenmann kommt inzwischen gut damit zurecht und düst damit aufgeweckt durch sein Gehege. Da sein Tränennasenkanal aufgrund der überzüchteten Kopfform immer wieder mal verstopft ist, benötigt er bei Bedarf Pflege und Behandlung seiner Augen. Harun ist stubenrein und sehr zutraulich, er genießt Streicheleinheiten. Der liebenswerte Kaninchenmann sucht nun ein liebevolles Zuhause mit Kaninchengesellschaft und einem schönen Gehege, in dem er sich trotz seines Handicaps sicher bewegen kann.

Cookie

Cookie wurde ausgesetzt auf einem Feld gefunden. Da sie viele Abszesse hatte, Milben und auch Fieber war dringend medizinische Versorgung nötig, die die Finderin sofort einleitete. Da die Findern dies finanziell nicht dauerhaft leisten kann, kam sie zu uns. Eines ihrer Augen tränt leicht, aber die Behandlung schlägt gut an. Die Ergebnisse der Kotprobe stehen noch aus, dann werden wir sehen ob sie noch andere Untermieter mitgebracht hat. Die leichten Zahnspitzen kommen vermutlich von der vorangegangenen Fütterung und werden bei langfristiger artgerechter Haltung vermutlich von alleine verschwinden. Hier kann sie erst einmal gesunden, ehe sie kastriert wird und sich dann auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen kann.

Bienchen

Bienchen ist ein typischen Kinderzimmerkaninchen. Alleine in einen Käfig das ganze Leben lang. Ab und zu wurde sie samt Käfig in die Wiese gestellt um auch mal frische Luft zu schnuppern. Bienchen ist sehr zutaulich und stubenrein. Sie wurde bei uns bereits kastriert (wurde höchste Zeit) und ist sonst kerngesund. Sie hatte ein paar Zahnspitzen die aber durch gesunde Ernährung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr auftreten. Die Zähne sollten immer wieder kontrolliert werden. Unser Bienchen sucht ein schönes Zuhause mit liebervoller Gesellschaft.

Berti

Berti wurde vor Jahren für die Kinder angeschafft, die sind jetzt erwachsen und haben keine Interesse mehr an dem Opi. Da Berti den Rest seines Lebens nicht alleine verbringen soll und er nicht wirklich gesund aussieht haben wir ihn aufgenommen. Berti hat seine Milben und sonstige Wehwechen erfolgreich bekämpft. Da er einen chronisch verstopften Tränen-Nasenkanal hat kann es durchaus sein das seine Augen ab und an getropft werden müssen. Berti ist zutraulich aber er weiß auch genau was er will und hat seine Pflegestelle bereits um sein Pfötchen gewickelt. Sonst ist der Opi fit und freut sich auf ein schönes zu Hause mit einer liebevollen Partnerin.

Fabius

Fabius ist der letzte Überlebende einer ehemaligen Hobbyschlachtung und war scheinbar zu alt, um noch gegessen zu werden. Er kam zu uns mit beidseitiger Ohrräude/Otitis, viel zu langen bogenförmigen Krallen und eingeschränkter Beweglichkeit. Seine Vorderpfoten sind x-förmig nach außen gespreizt und er hat viel zu wenig Muskelmasse an den Hinterläufen, wodurch er mitunter sehr wackelig auf den Pfoten steht. Dafür hat er größere Fettpolster im vorderen Rumpfbereich, alles Indizien dafür, dass er in seinem bisherigen Leben massiv an Bewegungsmangel gelitten haben musste. In der Pflegestelle taut er nun langsam auf und macht mittlerweile auch gerne ein paar Hoppler, wird aber noch schnell müde dabei. Trotzdem ist er sehr neugierig und untersucht gerne seine Umgebung. Er wird nun gegen den Eiter in seinen Ohren behandelt, um wieder gesund zu werden, damit er möglichst bald kastriert werden kann. Wenn das geschehen ist muss er noch seine Kastrationsquarantäne absitzen. Und mit etwas Glück kann er dann endlich ein artgerechtes Kaninchenleben zusammen mit einer Partnerin oder in einer Gruppe führen.

Elsa

Elsa teilt mit Finja die selbe Vorgeschichte. Mit dem kleinen Unterschied das Elsa für 6 Wochen bei ihrem Vorbesitzer ausgebüxt ist, da ihr Gehege nicht ausreichend gesichert war. Die Wildnis hat an Elsa ihre Spuren hinterlassen und es ist unglaublich zu beobachten wie aufmerksam und sensibel sie auf neue Reize reagiert. Die Maus ist neugierig und altersentsprechend Aktiv. Elsa wird durch die Kaninchenhilfe kastriert und kann nach einer kurzen Verschnaufpause von der OP in ihr neues Leben starten. Für Elsa wäre ein kastrierter Rammler aber auch eine dynamische Kaninchengruppe geeignet. Bewerbungen nimmt sie bereits jetzt entgegen.

Gretel

Gretel wurde abgemagert, bei Minusgraden gegen Morgen des 29. Januar 2016 in einem Waldstück bei Bad Wörishofen von einer Spaziergängerin gefunden. Es stellte sich schnell heraus, dass Gretel einen alten, nach außen eiternden Kieferabszess mit massiver Kieferaufquellung hatte und unter starken Schmerzen litt. Zudem zeigten sich bei ihr krankhafte Hautveränderungen im Nacken. Der Süßen wurden in einem komplizierten Eingriff der Abszess und die Knochenwucherungen abgetragen. Die Hautveränderung ist noch nicht ausdiagnostiziert. Sie ist allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit harmlos. Gretel genest vorbildlich. Der Eiter lässt sich gut in Schacht halten und sie hat bereits zugenommen. Sie ernährt sich bereits jetzt sehr gesundheitsbewusst und frisst mit großer Vorliebe Kräuter und die erste frische Wiese

Minime

Minime ist der kleinere der beiden Hermelinbrüder. Er musste sein ganzes Leben einsam in einem winzigen Stall über seinem ebenfalls unkastrierten Bruder verbringen. Als er zu uns kam, hatte er eitrige Augen, Rolllider, starke Verkürzungen der Beinmuskulatur, Bauchschmerzen, zu lange Krallen, Inappetenz. Und er wog ein Drittel weniger als sein Bruder Harun. An seinen Ausscheidungen und seinem gesamten äußerem Erscheinungsbild konnte man erkennen, dass er bereits seit längerer Zeit in so einem desolaten Zustand war. Durch eine rasche medizinische Versorgung konnten wir seinen Zustand stabilisieren. Wir ließen Mini-Me tierärztlich durchchecken und kastrieren. Seine Roll-Lider wurden korrigiert und die wunderschönen blauen Äuglein kommen nun endlich zum Vorschein. Seine Zähne sind soweit in Ordnung, sollten aber auf Grund des kurzen Schädels regelmäßig kontrolliert werden. Minime ist ein sehr menschenbezogener, neugieriger, stubenreiner Kerl der sich seine täglichen Streicheleinheiten abholt. Er freut sich über Bewerbungen von netten Singles aber auch eine Gruppe wäre denkbar.

Finja

Finja und Elsa kamen gemeinsam zur Kaninchenhilfe. Sie stammen ursprünglich von einem älteren Herrn, der die Tiere nicht richtig versorgte und dann auch noch ins Krankenhaus musste. So wurden die Tiere auf eine privaten Pflegestelle untergebracht, die die beiden dann zur Weitervermittlung übernahm. Die Vermittlung gestaltetet sich etwas langwieiriger als gedacht und so übernahmen wir die beiden. Finja ist eine kleine freche Laus, die immer Blödsinn im Kopf hat. So wie ein junges, dynamisches Kaninchen sein sollte. Sie ist zutraulich, lässt sich gern das Köpfchen streicheln und ist stubenrein. Den Tierarztcheck hat sie schon hinter sich gebracht, jetzt muss sie noch bei uns kastriert werden und danach kann sie sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen. Finja kann zu einem Rammler ziehen, aber auch in der Gruppe wird Finja sich sicher wohl fühlen. Bewerbungen nimmt sie gern jetzt schon entgegen.

Toni

Toni wurde völlig verwahrlost draußen gefunden. Er war übersät mit Zecken, sein Hintern war voller Kotklumpen. Und er hatte alle möglichen Parasiten im Fell und im Kot. Die Finderin lies ihn tierärztlich versorgen und behandeln und dann auch noch kastrieren. Danach stand der Verdacht einer Myxomatoseerkrankung im Raum und der Tierarzt wollte ihn gleich einschläfern. Zwei weitere Tierärzte stellten eine andere Diagnose. So übernahmen wir Toni von der Finderin, um ihn einem kaninchenerfahrenen Tierarzt vorzustellen, da er rein optisch keine Anzeichen einer Myxomatoseerkrankung aufweist. Der Bluttest ergab keine Myxomatose. Toni wurde positiv auf EC getestet, er zeigt aber keinerlei Symptome. Bei Toni stand eine OP der Nickhautdrüse und der Roll-Lider an, die er super gut verkraftet hat. Eventuell ist immer wieder mal eine Gabe von Augentropfen erforderlich.Toni ist ein kleiner Sturkopf der genau weiß was will bzw. nicht will. Er ist ein ruhiger Genosse seiner Art, daher vermuten wir, dass er schon etwas älter ist. Er sucht eine Partnerin die sich nicht unterbuttern lässt event. würde sich Toni auch in einer Gruppe wohlfühlen.

Leni

Leni kam zu uns aufgrund der schweren Erkrankung ihrer Halterin. Da dieser der Kontakt zu Tieren aus gesundheitlichen Gründen untersagt war, zog die hübsche Häsin mit ihrem Partnertier Felix in einen Außenstall. Die zuverlässige Versorgung der Kaninchen durch die Kinder der Familie war aber leider nicht gewährleistet. Futter gab es nur unregelmäßig und der Stall wurde nicht mehr gemistet. Eine aufmerksame Nachbarin konnte die Familie von der Abgabe der Kaninchen überzeugen und so zog Leni in ihre Pflegestelle. Die kleine Häsin mit den hübschen blauen Augen brauchte Anfangs etwas Zeit bis sie auftaute. Inzwischen ist sie ein neugieriger kleiner Wirbelwind, der gerne seine Umgebung erkundet. Im Umgang mit ihrem Partnertier zeigt sich die Häsin als sehr liebevoll. Leni freut sich schon darauf, bald ein neues Zuhause mit einem Partnertier oder in einer Kaninchengruppe erkunden zu können. Gerne bringt sie auch ihren Freund Felix mit.

Cookie

Cookie wurde ausgesetzt auf einem Feld gefunden. Da sie viele Abszesse hatte, Milben und auch Fieber war dringend medizinische Versorgung nötig, die die Finderin sofort einleitete. Da die Findern dies finanziell nicht dauerhaft leisten kann, kam sie zu uns. Eines ihrer Augen tränt leicht, aber die Behandlung schlägt gut an. Die Ergebnisse der Kotprobe stehen noch aus, dann werden wir sehen ob sie noch andere Untermieter mitgebracht hat. Die leichten Zahnspitzen kommen vermutlich von der vorangegangenen Fütterung und werden bei langfristiger artgerechter Haltung vermutlich von alleine verschwinden. Hier kann sie erst einmal gesunden, ehe sie kastriert wird und sich dann auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen kann.

Rosalie

Rosalies Geschichte beginnt nicht ganz so rosig. Denn die hübsche Kaninchendame mit der unverkennbaren Stupsnase hat in ihrem bisherigen Leben noch nicht viel Schönes erlebt. Sie stammt aus dem Messifall im Landkreis Starnberg, wo sie zusammen mit 56 anderen Tieren aus der absoluten Verwahrlosung gerettet wurde. Sie konnte sich die ersten Tage kaum eingewöhnen. Ihr Allgemeinzustand machte ihrer Pflegemama arge Sorgen. Beim Tierarzt wurde eine Ultraschalluntersuchung veranlasst und der Befund stand fest. Ihre Gebärmutter war vergrößert und drohte an einer Stelle durchzubrechen. Rosalie wurde sofort kastriert. Die süße Maus hat sich schnell von ihrer Kastration erholt und ließ das tägliche Handling brav über sich ergehen. Im Moment arbeitet Rosalie an ihrer Fitness, denn in dem Verschlag, in dem sie leben musste, hatte sie kaum Platz sich richtig zu bewegen, geschweige denn sich aufzurichten. Rosalie hat fleißig geübt und ihr Training hat sich ausgezahlt. Männchen machen, im Hängemattenhäuschen abhängen, Sätze in und aus der Toilettenkiste sind nun kein Problem mehr. Gesunde Leckerlies nascht Rosalie gern aus der Hand ihrer Pflegemama. Sie ist deutlich zutraulicher geworden und sucht mittlerweile sogar den Kontakt zu ihren Menschen. In der Vergangenheit musste sie es ertragen an den Ohren aus ihrer Behausung gezogen zu werden. Dank Geduld und Zuwendung ihrer Pflegemama lässt sie sich aber mittlerweile auch an den Ohren anfassen und genießt es sogar wenn sie dort gekrault wird. Rosalie wiegt aktuell 2,8 kg, über die Gesellschaft von einem kastrierten Rammler oder einer Gruppe würde sie sich freuen.