Logo
Spendenkonto: Deutsche Skatbank, IBAN: DE38 8306 5408 0004 7829 17, BIC: GENODEF1SLR

Bäume und Sträucher

Sträucher und Bäume Frisches Blattwerk und Äste von Bäumen und Sträuchern bietet unseren Hauskaninchen eine gesunde Nahrungsquelle, die beinahe unerschöpflich vielfältig ist. Fressbar sind alle Teile der Äste und deren Blattwerk. Knospen, junge Triebe, Blätter, aber auch Blüten und die Rinde werden gerne geknabbert. Lediglich unreife Früchte (z.B. bei Apfelbäumen) werden ggf. nicht gut vertragen, von den Kaninchen aber intuitiv idR. Auch nicht angerührt. Ganze Zweige liefern neben artgerechter Nahrung und einer tollen Quelle zu sekundären Pflanzenstoffen, noch eine ganze Menge Beschäftigung. Äste von Bäumen und Sträuchern dürfen das ganze Jahr über angeboten werden. Ein besonderes Highlight sind getrocknete Blätter aus dem Sommer, die man im kargeren Winter dann anbieten kann. Alle unten aufgeführten Arten sind fressbar, man sollte bei der Bezugsquelle lediglich darauf achten, dass sie Bäume nicht chemisch behandelt werden/wurden.

A

bild bild bild bild bild
Ahorn
Beschreibung: Ahornbäume erreichen eine Höhe von 3-25 Metern und haben einen glatten Stamm. Sie tragen Blätter mit fünf- bis sieben dreieckig geformten Lappen. Oft sind die Stiele der Blätter rot gefärbt. Im Frühjahr bis Herbst bilden sie zweiflüglige Furchtkörper. Alle Arten einheimischer Ahorn dürfen verfüttert werden
bild bild bild bild bild bild bild bild bild
Apfelzweige
Beschreibung: Apfelzweige samt Grün sind das ganze Jahr über beliebt. Sie können unproblematisch verfüttert werden. Auch die Blüten können verfüttert werden.

B

bild bild bild bild bild bild
Birke
Beschreibung: Birken findet man in den meisten Mischwäldern und gerne an Flüssen. Sie werden bis zu 25 Meter hoch. Birken sind gut anhand ihrer auffällig weiß-braunen Borke zu erkennen. Die Blätter der Birke sind rautenförmig bis dreieckig und gefiedert. Die Zweige sind oft filigran und tief hängend. Die Blütenstände (Kätzchen), befinden sich an den Zweigenden. Junge Zweige sind oft leicht behaart. Die Birke wirkt unterstützend auf das Harnsystem. Alle Bestandteile der Birke dürfen verfüttert werden.
bild bild bild bild
Birnenzweige
Beschreibung: Birnen findet man in vielen Gärten, aber auch oft an Wegesrändern. Die eher kleineren und oft fett-glänzenden Blätter sitzen büschelweise und gestielt an den Zweigen. Zur Blütezeit trägt die Birne fünf-blättrige, weiße Blüten. Alle Bestandteile der Birne dürfen verfüttert werden. Aufgrund des Hohen Zuckeranteils dürfen die Früchte des Baums nur in geringer Menge angeboten werden.
bild bild bild bild
Brombeerzweige
Beschreibung: Brombeeren wachsen sowohl in vielen heimischen Gärten als auch Wild auf Wiesen, an Wegrändern und in Wäldern. Sie können bis zu 3 Meter hoch werden und besitzen starke, oft verholzte Zweige. Die Blätter sind drei-, fünf-, oder siebenpaarig. Die Dornen befinden sich sowohl an den Zweigen als auch an den Blattunterseiten. Hierdurch lässt sie sich gut von der Himbeere unterscheiden, die lediglich Dornen an den Zweigen trägt. Zur Blütezeit entwickelt die Brombeeren fünf-blättrige, weiße bis zartrosa Blüten. Die Brombeere träge rote (unreife) bis blau-schwarze (reife) Früchte. Getrocknet unterstützten Brombeerblätter bei Durchfall. Brombeerzweige eignet sich für den täglichen Speiseplan. Sie können auch mit Dornen angeboten werden. Da die Brombeere zu den immergrünen Pflanzen zählt, ist sie ein wertvolles Winterfutter. Wer sich wegen den Dornen sorgt, kann die jüngeren Blätter im Frühling verfüttern.
bild
Buche
Beschreibung: Buche kann verfüttert werden.

E

bild bild bild bild bild bild
Erle
Beschreibung: Die Erle fühlt sich in der Nähe von Flussläufen wohl. Sie hat rundliche Blätter mit deutlich sichtbaren Blattadern und leicht gewellten Rändern. Auffällig ist, dass ihr die Blattspitze fehlt. Das lässt sie auch gut von der Hasel oder Buche unterscheiden. Erlenzweige können gefüttert werden.

F

bild bild bild bild bild
Feigenbaumzweige
Beschreibung: Zweige und Blätter der Feige dürfen verfüttert werden. Die Blätter sind in der Regel weniger beliebt. Die Früchte dürfen aufgrund ihres sehr hohen Zuckergehalts nur selten als Leckerchen angeboten werden.
bild bild bild
Feuerdorn
Beschreibung: Feuerdorn ist mit dem Sanddorn verwandt. Er ist ein 4 bis 6 Meter hoher Strauch, der gerne als Hecken in Gärten verwendet wird. Er hat kurze, ovale und gestielte Blätter mit glatten bis gesägten Rändern. Der Feuerdorn hat gut sichtbare Dornen. Zur Blütezeit trägt der Feuerdorn weiße Blüten. Die reifen Früchte hängen in Dolden an den Zweigen und sind orange-rot. Die Früchte des Feuerdorn gelten als schwach giftig. Die Zweige und Blätter dürfen jedoch verfüttert werden.
bild bild bild bild bild bild bild
Forsythie
Beschreibung: Forsythien sind vor allem in heimischen Gärten und an Wegrändern zu finden. Die Forsythie ist ein aufrecht wachsender Strauch, der 3 bis 4 Meter hoch wird. Die Zweige sind glatt. Typisch für die Forsythie ist, dass im Frühjahr zunächst ihre sonnengelben, vierblättrigen Blüten austreiben, bevor sie grüne Blätter bildet. Die Blätter oval-länglich und gezackt. Im Herbst färbt sich das Laub der Forsythie grün-gelblich bis rötlich. Entgegen mancher Ratgeber ist die Forsythie für Kaninchen ungiftig und darf verfüttert werden.

G

bild bild
Ginkgo
Beschreibung: Ginkgo trägt fächerförmige, in der Mitte eingekerbte Blätter in hellgrün, die in Büscheln am Zweig sitzen. Die Zweige sind dunkelgrau-braun. Der männliche Ginkgo bildet zur Blütezeit Kätzchen. Im Herbst färbt sich das Laub goldgelb. Ginkgo soll eine durchblutungsfördernde Wirkung haben. Ginkgozweige und -blätter dürfen verfüttert werden.

H

bild bild
Hainbuche
Beschreibung: Die Hainbuche ist eine beliebte Heckenpflanze, die allerdings ungeschnitten eine höhe von bis zu 25 Metern erreichen kann. Die Blätter sind wechselständig an den Zweigen. Sie sind eiförmig und spitz. Die Blattränder sind fein gesägt. Die Blattadern verlaufen parallel und sind gut zu erkennen. Vor allem die jungen Blätter fühlen sich sehr weich an. Zur Blütezeit entwickelt die männliche Hainbuche gelbgrüne Kätzchen. Die Hainbuche darf regelmäßig verfüttert werden.
bild bild bild bild
Haselnusszweige
Beschreibung: Haselnuss darf verfüttert werden
bild
Heidelbeerzweige
Beschreibung: Heidelbeerzweige sind als Futter geeignet. Heilwirkung: wirksam gegen Durchfall und Blaseninfektionen, unterstützt den Kreislauf und Heilungsprozesse
bild bild bild bild bild bild
Hibiskus
Beschreibung: Aufgrund ihrer wunderschönen Blüten, ist der Hibiskus eine beliebte Garten- und Zimmerpflanze. Seine Blätter sind rautenförmig und gezackt. Die Blütenknospen sind dick und kugelig. Die kelchförmigen Blüten sind fünfblättrig und strahlen in können in den verschiedensten Farben (u.A. weiß, rot, violett) vorkommen. Auffällig sind immer der deutlich sichtbaren Staubfäden bzw. Fruchtknoten. Aufgrund seines sehr hohen Vitamin C Gehalts gilt Hibiskus als immunstärkend. Die Zweige, Blätter und Blüten des Hibiskus sind verfütterbar.
bild bild bild
Himbeerzweige
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, entzündungshemmend, steigert das Immunsystem, hilfreich bei Mund- und Rachenentzündungen, harntreibend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan, Vorsicht Stacheln

J

bild bild bild bild bild
Johannisbeerzweige
Beschreibung: Johannisbeerzweige dürfen verfüttert werden

K

bild
Kiefer
Beschreibung: Kiefernzweige dürfen verfüttert werden
bild bild bild bild bild bild bild
Kirschzweige
Beschreibung: Kirschen können je nach Art eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Sie stehen oft in Gärten und auf Wiesen, fühlen sich aber auch in Mischwäldern wohl. Entgegen des Mythos enthalten die Blätter und Zweige keine Blausäure. Die Blätter sind elliptisch und spitz mit stark gezähnten Blatträndern. Die Blattadern sind gut zu erkennen. Die Blütter wachsen in Bündeln am Zweig. Zur Blütezeit bilden sich weiße, fünfblättrige Blüten, die ebenfalls in Bündeln stehen. Der Stamm der Kirsche ist glatt und gräulich. Zweige der Kirsche dürfen regelmäßig verfüttert werden. Aufgrund des sehr hohen Zuckergehalts sollten die Früchte nur als seltenes Leckerchen angeboten werden.
bild
Kiwizweige
Beschreibung: Kiwi darf gefüttert werden.

L

bild bild bild bild bild bild
Linde
Beschreibung: Linden werden 15 bis 40 Meter hoch und tragen große, herzförmige Blätter. Diese sind wechselständig an den Zweigen angeordnet. Besonders die jüngeren Zweige sind oft weich behaart. Der Stamm der Linden ist mit langen Furchten durchzogen und grau-braun. Die weißen, fünfzähligen Blüten der Linde und später kugelrunden Fruchtkörper tragen kleine Flügel. Die Linde gilt als altes Heilmittel bei Atemwegserkrankungen und soll beruhigend wirken. Lindenzweige und -blätter dürfen regelmäßig angeboten werden.

M

bild bild bild bild bild
Mandelzweige
Beschreibung: Mandelbäume sind vor allem für ihre wunderschönen Blüten bekannt. Ihre Zweige dürfen aber auch an Kaninchen verfüttert werden. Mandelbäume bleiben mit einer maximalen Höhe von bis zu 8 Metern eher klein. Die Blüten des Mandelbaums sind zartrosa. Da die Früchte und Samen mancher Mandelbäume (Bittermandel) Blausäure enthalten, sollten sie nicht verfüttert werden. Im Handel erhältliche, unbehandelte Mandeln dürfen selten als Leckerchen gegeben werden, da sie extrem fetthaltig sind.
bild bild
Maronenbaum
Beschreibung: Die Zweige der Esskastanie können im Gemisch angeboten werden.
bild bild bild
Mirabellenzweige
Beschreibung: Mirabellenbäume gehören zu den Rosengewächsen. Sie haben eine geringe Wuchshöhe von oft nur bis zu 3 Metern. Die Blätter der Mirabelle sind klein, eiförmig-elliptisch und gezackt. Im Frühjahr trägt sie weiße, fünf-blättrige Blüten. Zwischen Juni und Juli entwickeln sich die runden, gelben, gelb-rötlichen bis rote Früchte. Der Stamm der Mirabelle ist glatt bis rau und grau-braun bis rot-braun gefärbt. Die Mirabelle ist bei fast allen Kaninchen sehr beliebt. Entgegen dem Mythos über Steinobst, können Zweige, Rinde und Blätter problemlos verfüttert werden. Die Früchte sollten aufgrund ihres hohen Zuckergehalts jedoch nur als seltenes Leckerchen angeboten werden.

P

bild bild bild bild
Pappel
Beschreibung: Pappel ist fressbar.
bild bild bild
Pfirsichzweige
Beschreibung: Pfirsichzweige dürfen verfüttert werden.

R

bild bild bild bild bild
Ranunkelstrauch
Beschreibung: Ranunkelsträuche dürfen verfüttert werden

S

bild bild bild
Schneeball
Beschreibung: Schneeball ist für Kaninchen giftig.
bild bild bild bild
Stachelbeerzweige
Beschreibung: Stachelbeeren sind aufgrund ihres herb-süßlich-säuerlichen Geschmacks sehr beliebt, so dass die Sträucher Einzug in heimische Gärten gefunden haben. Die Sträucher bleiben relativ klein. Die Äste bilden viele Knoten - nur die jüngeren Zweige sind grün. Die Blätter sind gestielt, gelappt, behaart und stehen an Büscheln an den Zweigen. Die Stachelbeere trägt Dornen. Die Blüten gaben grünlich bis rötliche Blütenblätter. Nach der Blütezeit entwickeln sich zunächst grüne, hängende Beeren, die sich mit der Reife rötlich verfärben. Stachelbeerzweige dürfen auch mit den Dornen verfüttert werden. Aufgrund des vielen enthaltenen Zuckers dürfen die Früchte nur als seltenes Leckerchen auf dem Speiseplan stehen.
bild
Staudenknöterich
Beschreibung: Staudenknöterich ist fressbar

W

bild bild bild bild bild
Walnuss
Beschreibung: Walnuss darf, im Gemisch mit anderem Futter, angeboten werden. Die Walnusspflanze enthält viel Gerbsäure.
bild bild bild bild bild bild bild bild bild
Weide
Beschreibung: Die Weide (z.B. Bruch-Weide, Silber-Weide, Korkenzieher-Weide, Lavendel-Weide) gehört bei den allermeisten Kaninchen zu den beliebtesten Baumarten. Je nach Weidenart können die Bäume 4-20 Meter hoch werden. Die Blätter sind lanzettich und wechselständig an den biegsamen Zweigen angeordnet. Der Stamm der Weide ist stark gefurcht, knorrig und grau-braun. Die Weide enthält ein natürliches Schmerzmittel. Aber Vorsicht: Das Schneiden mancher Weiden ist in bestimmten Bundesländern und Monaten verboten. Gerade im Frühjahr (März bis Mai) dienen die Weidenkätzchen als Nahrungsgrundlage für viele Insekten. In dieser Zeit sollten Kaninchenbesitzer auf andere Baumarten ausweichen.
bild bild
Wein
Beschreibung: Weinpflanzen dürfen verfüttert werden, sofern sie ungespritzt sind. Aufgrund ihres hohen Oxalsäureanteils, gehören sie jedoch nicht auf den täglichen Speiseplan.
bild bild
Weißdorn
Beschreibung: Heilwirkungen: fördert die Durchblutung der Herzkrankzgefäße, Stärkung des Herzmuskels Fütterungsempfehlung: Weißdorn kann regelmäßig angeboten werden

Z

bild bild
Zwetschgenzweige
Beschreibung: Zwetschgenzweige dürfen verfüttert werden. Entgegen des Mythos enthalten die Blätter und Zweige keine Blausäure. Auch Zweige von Kernobst dürfen problemlos angeboten werden.
Haben Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder möchten sich zu diesem Thema austauschen?