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Wildkräuter

Wildkräuter und Naturgrün bilden, in Kombination mit Ästen und Sträuchern, die artgerechteste Ernährung für unsere Kaninchen. Die Vorteile der natürlichen Ernährung sind sehr vielfältig, daher haben wir der „Wiesenfütterung“ einen ausführlichen Artikel gewidmet.

Hier findet ihr nun eine lange und vielfältige Liste an genießbaren Kräutern und zahlreiche Bilder, die beim Suchen und Bestimmen der Pflanzen helfen können.

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Ackersenf
Beschreibung: Ackersenf findet sich oft in der Nähe von Äckern und Feldern. Er ist eine krautig wachsende Pflanze, die 20 bis 60 cm hoch wird. Die Blätter sind behaart. Der Ackersenf trägt zur Blütezeit schwefelgelbe Blüten. Er kann im Gemisch verfüttert werden.
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Ackerwitwenblume
Beschreibung: Die Ackerwitwenblume findet man überwiegend auf Wiesen. Sie hat spitz zulaufende, matt graugrüne und behaarte Blätter. Auffällig sind ihre violette, kugelförmige Blütenkörbe mit vielen filigranen Blüten. Blüte und Blätter können verfüttert werden.
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Amarant
Beschreibung: Amarant gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist eine krautig wachsende Pflanze mit dickeren, verzweigen Stängeln und behaarten Blättern. Er ist oft auf Wiesen, in Gärten und in der Nähe von Äckern zu finden. Die Ähren sind grün bis violett. Alle Arten des Amarant dürfen samt Ähren verfüttert werden.
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Ampfer
Beschreibung: Es gibt diverse Ampferarten, die sich vor allem auf Wiesen und an Wegrändern wohl fühlen. Einige Arten entwickeln große, ausladende Blätter, andere haben lanzettartige, filigrane Blätter. Die Blütenstände des Ampfers sind oft auffallend rot. Ampfer wird eine blutreinigende, harntreibende, fiebersenkende, wundheilende Wirkung zugesprochen. Manche Ampfersorten können leicht mit Meerrettich verwechselt werden. Am einfachsten erfolgt hier die Unterscheidung über den Geruch: Meerrettichblätter haben die würzig-scharfe Note ihrer Wurzel. Da auch Meerrettich verfüttert werden darf, ist diese Verwechslung jedoch ungefährlich. Viel wichtiger ist die Unterscheidung zwischen Ampfer und dem sehr giftigen Aronstab. In seiner Blattform ähnelt er manchen Ampferarten (wie dem Sauerampfer). Die Blätter des Aronstab sind jedoch dicker, oft fett-glänzend. Die oberen Enden des Aronstabblattes haben eine Spitze, was ihm die typische Pfeilform gibt. Ampfer enhält einen hohen Anteil an Oxalsäure und sollte deshalb nicht täglich oder nur im guten Gemisch angeboten werden.

B

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Baldrian
Beschreibung: Baldrian ist ein bekanntes Heilkraut, das gerne auf feuchten Wiesen oder in Bachnähe wächst. Die Pflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter erreichen. Die Blätter sind stark geteilt. Zur Blütezeit trägt der Baldrian große, kugelige Blütendolden mit weiß-rosa bis weiß-violetten Blüten. Baldrian wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Er kann im Gemisch komplett angeboten werden, ist aber bei den meisten Kaninchen weniger beliebt.
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Barbarakraut
Beschreibung: Barbarakraut, auch Winterkresse genannt, wächst gerne an Wegrändern, auf Wiesen und Äckern. Er ist eine 30 bis 90 cm hochwachsende, krautige Pflanze mit fett-glänzenden, runden Blättern. Sie trägt zur Blütezeit schwefelfarbene Blüten und entwickelt stielartige, aufrechte Schoten. Ihm wird eine appetitanregende, blutreinigende und harntreibende Wirkung nachgesagt. Es ist eine unproblematische Futterpflanze.
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Bärenklau
Beschreibung: Wiesen- und Riesenbärenklau findet man vornehmlich auf Wiesen und an Waldrändern. Er gehört zu den Doldenblütlern. Während der Wiesenbärenklau völlig harmlos ist, kann der Riesenbärenklau bei Berühung phototoxische Reaktionen der Haut auslösen. Auf den Bildern sieht man Wiesenbärenklau. Heilwirkung: beruhigend, harntreibend, schleimlösend, hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, hilfreich bei Blasenentzündungen, hilfreich bei Nierensteinen. Fütterungsempfehlung: Beide Sorten können regelmäßig in einer guten Futterauswahl angeboten werden und sind sehr beliebt. Riesenbärenklau sollte nur mit Handschuhen gepflückt werden.
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Beinwell
Beschreibung: Beinwell ist in viele Gärten, aber inzwischen auch auf einigen Wiesen zu finden. Die Blätter sind gestielt. Der Stiel und die großen, spitz zulaufenden Blätter sind stark behaart. Die Blüten des Beinwell sind weiß, violett bis blau. In größeren Mengen kann er eine lebertoxische Wirkung haben. Im guten Gemisch können alle Sorten angeboten werden, sind aber in der Regel weniger beliebt.
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Berufkraut
Beschreibung: Das Berufkräuter gehören zu der Famile der Korbblütler. Sie sind auf vielen Wiesen und in Gärten zu finden. Die meisten Sorten haben mehrere aufrechtwachsende Stängel mit wechselseitigen, zarten, flaumigen Blättern. Berufkräuter besitzen Blüten mit gelber Mitte und weißen Blütenblättern (teilweise mit rosa Schimmer), die wie an große Gänseblümchen erinnern. Wenige Berufkrautarten besitzen gelbe Blütenblätter. Alle Arten dürfen verfüttert werden.
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Bienenfreund
Beschreibung: Bienenfreund, auch Phacelia, oder Büschelschön genannt, steht oft in der Nähe von Äckern, weil sie als Gründüngungspflanze genutzt wird. Auffällig sind ihre blau-violetten Blüten. Sie kann im Gesamten verfüttert werden.
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Braunelle
Beschreibung: Die Braunelle ist eine krautige, eher niedrig wachsende Pflanze, die gerne auf Wiesen oder an Flussrändern wächst. Sie hat gegenständige, eiförmige, bis längliche Blätter. Die Blüten befinden sich an einer Scheinähre und sind rötlich bis purpurfarben. Die Blüten sind kelchförmig und besitzen zwei Lippen. Sie ist eine unproblematische Futterpflanze.
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Breitwegerich
Beschreibung: Breitwegerich bevorzugt Wegesränder und Wiesen. Seine Blätter sind löffelförmig und wachsen sehr bodennah. Die Blattadern sind deutlich zu erkennen und sehr robust. In der Blütezeit entwickelt er einen ährigen Blütenstand. Breitwegerich soll hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, Bronchitis und Halsentzündungen sowie bei Würmern sein. Breitwegerich eignet sich für den täglichen Speiseplan und ist sehr beliebt.
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Brennnessel
Beschreibung: Die Brennnessel ist nahezu überall, in Gärten, auf Wiesen, an Wegrändern anzutreffen. Sie kann an guten Standorten eine Wuchshöhe von bis zu mehreren Metern erreichen. Die Blätter sind eliptisch bis eiförmig und stark gegezähnt. Sowohl die Stängel als auch Blätter der Brennnessel besitzen Brennhaare, die bei Berührung einen Juckreiz auslösen können. Die Fruchtknoten sind zwischen den Blättern angeordnet und stehen seitlich ab. Die Brennnessel hat eine harnwegsunterstützende und harntreibende Wirkung. Brennnessel ist in der Regel sehr beliebt, sollten aber am Besten nur (an-)getrocknet verfüttert werden.

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Disteln
Beschreibung: Disteln findet man in zahlreichen Sorten auf Wiesen, Äckern, in Gärten und am Wegesrand. Die meisten haben eines gemeinsam: Sie sind kratzig und stachelig. Gerade durch ihre raue Struktur sind Disteln jedoch ideales Futter für Kaninchen.

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Echinacea
Beschreibung: Heilwirkungen: steigert die Abwehrkräfte, hilfreich gegen Viren und Bakterien, antibiotische Wirkung Fütterungsempfehlung: kann regelmäßig angeboten werden
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Echtes Labkraut
Beschreibung: Wie andere Labkräuter fühlt sich das echte Labkraut auch auf Wiesen am wohlsten. Es hat im Gegensatz zu seinen anderen Vertretern deutlich sitz zulaufendere Blätter. Zudem blüht es in einem satten Gelb. Echtes Labkraut kann vor der Blüte mit echtem Leinkraut oder giftigem Wolfsmilchgewächsen verwechselt werden. Echtes Leinkraut ist unproblematisch, wächst im Gegensatz zum Labkraut allerdings lieber auf trockenen, steinigen Böden. Die Blätter des echten Leinkrauts sind zudem gräulicher. Um Verwechslungen mit giftigen Wolfsmilchgewächsen auszuschließen, sollte überprüft werden, ob weißlicher Saft an den Bruchstellen austritt. Ist das der Fall, dann handelt es sich um ein Wolfsmilchgewächs. Echtes Leinkraut kann unproblematisch verfüttert werden.
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Ehrenpreis
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Erkältungen/Atemwegserkrankungen, hilfreich bei Hauterkrankungen und Juckreiz, hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, harntreibend, beruhigend, schleimlösend, blutreinigend Fütterungsempfehlung: eignet sich in einer guten Futterauswahl für den täglichen Speiseplan, ansonsten kann Ehrenpreis regelmäßig angeboten werden
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Erdbeerblätter
Beschreibung: Sowohl Erdbeerpflanzen aus dem Garten als auch Walderdbeeren dürfen verfüttert werden. Die Blätter bestehen immer aus drei Blattteilen, die stark gezackt sind. Sowohl die Blätter als auch die Stiele der Erdbeerpflanze sind flaumig. Zur Blütezeit trägt die Erdbeere eine weiße, zarte Blüte mit gelbem Punkt. Aus diesem entwickelt sich später die Frucht. Oft verbreitet sich die Erdbeere über oberirdische Ausläufer. Eine Verwechslung zwischen Walderdbeere und Scheinerdbeere ist möglich, für Kaninchen allerdings unproblematisch. Im Gegensatz zur (Wald)erdbeere, entwickelt die Scheinerdbeere sonnengelbe Blüten. Erdbeerpflanzen dürfen komplett verfüttert werden. Aufgrund des hohen Zuckergehalts, sollten die Früchte jedoch nur als seltenes Leckerchen angeboten werden.
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Erdrauch
Beschreibung: Der Erdrauch besticht mit wunderschönen rötlich bis purpurfarbenen Blüten und filigranen Blättern. Blätter und Stiel sind grau-grün. Er gilt als alte Heilpflanze, sollte aber nur im sehr guten Gemisch angeboten werden, da er viele Alkaliode enthält.

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Farn
Beschreibung: Auch wenn manche Farne im sehr guten Gemisch vertragen werden, stellt Farn keine wirkliche Futterpflanze für Kaninchen dar.
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Ferkelkraut
Beschreibung: Das Ferkelkraut wächst auf Wiesen und in Gärten. Während die Blätter bodennah bleiben, können die Blütenstiele eine Höhe von bis zu 70 cm erreichen. Seine Blätter sind robust, leicht behaart und fett-glänzend. Die Blüten sind zahlreiche goldgelbe Blütenblätter. Ferkelkraut kann unproblematisch verfüttert werden.
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Flockenblume
Beschreibung: Die Flockenblume ist häufig auf Wiesen anzutreffen. Ihre Blätter sind wechselseitig am Stängel angebracht. Sie ist ein Körbblütler mit auffallend violetten, aber auch weißlich oder gelblichen Blüten. Sie ist unproblematisch verfütterbar.
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Franzosenkraut
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Krebs, hilfreich bei grippalen Infekten Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Frauenmantel
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, hilfreich bei Atemwegserkrankungen (Erkältungen usw.), hilfreich bei Mund- und Rachenentzündungen, fiebersenkend, appetitanregend, beruhigend, blutreinigend, blutstillend, herzstärkend Fütterungsempfehlung: darf regelmäßig angeboten werden
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Fünffingerkraut
Beschreibung: Das Fünffingerkraut ist eine kriechende, bodennahe Pflanze. Es trägt an jedem Stiel fünf gezähnte Blätter. In der Blütezeit entwickelt es kleine, goldgelbe Blüten mit fünf Blütenblättern. Das Fünffingerkraut kann regelmäßig verfüttert werden.

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Gänseblümchen
Beschreibung: Gänseblümchen darf auf fast keiner Wiese fehlen. Die bodennah wachsende Pflanze hat spaltelförmige, verdickte Blätter. An einem dünnen Stiel trägt sie jeweils eine Blüte mit weißen, teilweise rosa angehauchten Blütenblättern und gelbem Fruchtknoten. Sie gilt als appetitanregend, soll den Stoffwechsel und die Verdauung anregen, harntreibend und hilfreich bei Wundheilungen wirken. Gänseblümchen eignen sich für den täglichen Speiseplan.
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Gänsedistel
Beschreibung: Die Gänsedistel, auch Milchdistel genannt, findet man auf vielen Wiesen und in Gärten. Ihre verzweigen Stängel sind innen Hohl. Entgegen ihres Namens ist die Gänsedistel nur wenig bis gar nicht stachelig. Die raue Gänsedistel hat etwas stachelige Blattränder. Ähnlich wie Löwenzahn und Wolfsmilchgewächse verliert sie an der Bruchstelle einen weißlichen Saft. Die Farbe der Korbblüten ist goldgelb. Gänsedistel darf regelmäßig verfüttert werden.
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Gänsefingerkraut
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, krampflösend, hilfreich bei Mundschleimhautentzündungen, hilfreich bei Halsentzündungen, entzündungshemmend, beruhigend, blutstillend Fütterungsempfehlung: darf regelmäßig angeboten werden
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Giersch
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Durchfall, entwässernd, harntreibend, verdauungsanregend, beruhigend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Glockenblume
Beschreibung: Die Glockenblumen bilden eine eigene Pflanzenfamilie. Sie sind auf Wiesen und in Gärten anzutreffen. Es existieren sowohl Glockenblumen, die sehr bodennah und bodendecken wachsen, als auch hochwachsende Sorten. Einige Sorten haben eher rundliche Blätter, andere lanzettig-spitz. Die Blüten der Glockenblumen sind meist weiß oder violett. Alle heimischen Glockenblumen sind verfütterbar.
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Goldnessel
Beschreibung: Die Goldnessel wie andere Taubnesseln ein Lippenblütlergewächs. Sie wird bis zu 60 cm hoch und steht gerne auf feuchten Böden, zum Beispiel in Bachnähe. Ihr Stängel ist vierkantig und hohl. Ihre Blätter sind gegenständig angeordnet, gekerbt und leicht beflaumt. Typisch für die Goldnessel ist eine leichte hellere Fleckung in der Blattmitte. Ihre Blütenblätter sind blassgelb bis sonnengelb. Es befindet sich eine rötliche Zeichnung auf der Unterlippe. Goldnesseln können problemlos verfüttert werden.
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Goldrute
Beschreibung: Heilwirkung: bei Blasen- und Nierenerkrankungen, harntreibend, entzündungshemmend, blutreinigend, hilfreich bei Durchfall Fütterungsempfehlung: darf regelmäßig angeboten werden
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Große Klette
Beschreibung: Die große Klette wächst häufig auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten. Sie enwickelt einen stark verholzten, aufrechten Stängel. Die große Klette erreicht eine Höhe von bis zu 150 cm. Sowohl die Unterseite ihrer Blätter als auch der Stängel sind leicht beflaumt und silbrig. Die Blätter sind herzförmig-oval und können eine beachtliche Größe erreichen. Zur Blütezeit entwickelt sie kugelige Blütenstände mit violetten Blütenblättern. Die Hüllblätter dieser Blüten ergeben später die hakigen Kletten. Die Blätter der großen Klette können problemlos verfüttert werden, sind aber in der Regel weniger beliebt. Auf das Verfüttern der Blüten/Kletten sollte insbesondere bei langhaarigen Kaninchen verzichtet werden.
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Gundermann
Beschreibung: Der Gundermann ist auf vielen Wiesen zu finden. Er ist eine bodennahe Pflanze. Im Frühjahr erscheinen zunächst größere nieren- bis herzförmige, gewellten Blätter. Diese sind glatt und fett-glänzend. Danach entwickeln sich Blütentriebe, die bis zu 30 cm hoch werden. An diesen befinden sich viele gegenständig angeordnete Blätter, die leicht beflaumt sind. Die Lippenblüten sind blau-violett und haben dunklere Zeichnungen auf der Unterlippe. Gundermann darf im guten Gemisch verfüttert werden, ist aber weniger beliebt.

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Hirtentäschel
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Nierenerkrankungen, harntreibend, blutstillend, hilfreich bei Herzschwächte, gleicht den Blutdruck aus, appetitanregend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Hohlzahn
Beschreibung: Der Hohlzahn erinnert an Taubnessel. Er hat ebenfalls einen hohlen Stängel, diese verzweigen sich jedoch beidseitig mehrfach. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig bis lanzettich und besitzen gezähnte Ränder. Die Blätter des Hohlzahn sind behaart. Die Früchte liegen in auffälligen Hüllen an den Blüten. Die kelchförmigen Blüten gibt es in verschiedenen Farben und Kombinationen (typisch sind weiß, purpur, hellgelb). Der Hohlzahn ist eine unproblematische Futterpflanze.
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Hornklee
Beschreibung: Hornklee bereichtert die Artenvielfalt in Punkto Klee noch weiter. Die Blätter sind fein gegliedert, die Blüten kompakt und gelb. Hornklee ist ebenfalls sehr ausdauernd und wächst auch unter schwierigen Bedingungen. Daher ist er oft und zahlreich zu finden. Er blüht auch sehr intensiv mit vielen, kräfigen Blüten, die durch ihre einzigartige Form und die kräftige Farbe ins Auge fallen. Hornklee ist – wie alle Kleearten – beliebt bei den Kaninchen und wird idR gut vertragen. Da auch hier ab und zu Bauchweh zu beklagen ist, sollte man auch Hornklee vorsichtig anfüttern und probieren. Bei positiver Resonanz aber gerne auch täglich füttern.
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Huflattich
Beschreibung: Der Huflattich bevorzugt durchlässige Böden und ist damit auf Schüttplätzen, Dämmen oder in Wäldern zu finden. Im Frühjahr zeigt sich zunächst nur seine gelbe, vielblättrige Blüte. Erst danach erscheinen die langstieligen, herz- bis hufförmigen Blätter. Die Unterseite des Huflattichs ist silbern. Das Blatt fühlt sich ingesamt weich an. Eine Verwechslungsgefahr der Blätter besteht mit der Pestwurz oder der großen Klette. Im Gegensatz zu diesen anderen Arten, haben die Blätter des Huflattichs eine eckerigere Form und an den Rändern gezackter. Die Verwechslung ist jedoch unproblematisch, da auch beide andere Arten ungiftig sind. Huflattich kann regelmäßig verfüttert werden, ist jedoch weniger beliebt.

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Inkarnatklee
Beschreibung: Der Inkarnatklee ist wie alle Kleesorten für Kaninchen verfütterbar. Er trägt seine rundlichen Blätter in Dreieranordnung und gestielt am Stängel. Er besicht vor allem durch seine dunkelroten Blütenstände.

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Johanniskraut
Beschreibung: Heilwirkung: stimmungsaufhellend, hilfreich bei Atemwegserkrankungen, hilfreich bei Halsentzündungen, hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, hilfreich bei Blasenentzündungen, beruhigend, antibakteriell, blutstillend, schmerzstillend, antibakteriell, krampflösend, schleimlösend Fütterungsempfehlung: darf regelmäßig angeboten werden

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Kamille
Beschreibung: Heilwirkungen: krampflösend, entzündungshemmend, beruhigend, austrocknend, hilfreich bei Blähungen, unterstützt die Wundheilung Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Kerbel
Beschreibung: Heilwirkungen: appetitanregend, hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, harntreibend, hilfreich bei Blasen- und Nierenerkrankungen, hilfreich bei Fieber Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan ACHTUNG: Verwechlungsgefahr mit einigen anderen - giftigen - Doldenblütlern möglich.
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Klee
Beschreibung: Es gibt zahlreiche Kleesorten. Nicht alle sind gleichermaßen gut verträglich (z.B. Sauerklee). Näher aufgeführt werden die einzelnen Sorte ebenfalls hier in der Liste. Heilwirkung: hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, blutreinigend, appetitanregend, hilfreich bei Leberschwäche Fütterungsempfehlung: sollte immer in einer guten Futterauswahl angeboten werden
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Klettlabkraut
Beschreibung: Klettlabkraut fühlt sich wie die meisten Labkräuter auf Wiesen wohl. Teilweise ist es aber auch in Wäldern an Wegesrändern zu finden. Es ist von anderen Labkräutern deutlich durch seine klebrig-klettige Haftung der Blätter zu unterscheiden. Klettlabkraut kann wie alle anderen Labkräuter unproblematisch verfüttert werden, ist aber in der Regel weniger beliebt.
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Knoblauchsrauke
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Atemwegserkrankungen, antibakteriell, hilfreich bei Würmern, wundheilend Fütterungsempfehlung: darf regelmäßig angeboten werden
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Königskerze
Beschreibung: Königskerzen findet man in vielen Gärten und auf Wiesen. Im Frühjahr ist sie eher noch unscheinbar und bodennah. Über das Jahr können sie jedoch eine beachtliche Größe erreichen. Die Blätter sind wechselständig am aufrechten Stängel verteilt. Sie behaart, grau-grün und fassen sich sehr weich an. Am oberen Ende des Stängels trägt die Königskerze zur Blütezeit viele sonnengelbe, seltener auch weißen oder purpurfarbenen Blüten. Sowohl Blätter als auch Blüten können verfüttert werden. Die Blätter sind in der Regel jedoch nicht sehr beliebt.

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Lavendel
Beschreibung: Lavendel ist eine halte Heilpflanze und in vielen Gärten zu finden. Sie liebt standige und steinige Böden. Ihre Blätter sind lanzettich und weich. Lavendel gilt als beruhigend, krampflösend, harntreiben, hilfreich bei Herz-Kreislaufbeschwerden, hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, schmerzstillend, entzündungshemmend. Durch ihre starken ätherischen Öle sollte Lavendel immer in einer guten Futtermischung angeboten werden.
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Leinkraut
Beschreibung: Leinkraut, auch wildes Löwenmäulchen genannt, bevorzugt eher karge, steinige Böden. Heilwirkung: hilfreich bei Ödemen, hilfreich bei Wunden, hilfreich bei Verstopfungen Es eignet sich für den täglichen Speiseplan. Eine Verwechslungsgefahr besteht mit giftigen Wolfsmilchgewächsen. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist - neben der unverkennbaren Blüte - dass beim Leinkraut kein weißlicher Saft an den Bruchstellen austritt.
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Löwenzahn
Beschreibung: Löwenzahn ist eine der bekanntesten Pflänzen, die viele WiesenanfängerInnen schnell und problemlos identifizieren können. An guten Standorten kann er eine Größe von bis zu 1 Meter erreichen. In der Regel wächst bleibt er eher bodennah. Die Blätter des Löwenzahns sind gewellt bis stark gezähnt. Auf einem hohlen Stiel sitzt in der Blütezeit eine sonnengelbe Blüte mit zahlreichen Blütenblättern. Dieser Blütenkopf trocknet im Sommer aus (Pusteblume) und gibt dann die weißlichen Fruchtkörper frei. Obwohl der Löwenzahn einen weißlichen Saft absondert wie Wolfsmilchgewächse ist er nicht giftig. Eine Verwechslungsgefahr besteht nur mit ebenfalls ungiftigen Pflanzen, wie dem Ferkelkraut oder dem Wiesenpippau. Letztere haben deutlich kleinere Blütenköpfe. Zudem hat das Ferkelkraut einen deutlich dünneren und nicht hohlen Blütenstiel. Löwenzahn kann problemlos gefüttert werden und ist äußerst beliebt. Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, entwässernd, appetitanregend, hilfreich bei Erkältungen und Bronchitis, hilfreich bei Leberproblemen, hilfreich bei Nierensteinen, hilfreich bei Magenproblemen Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Luzerne
Beschreibung: Luzerne werden bis heute als Futterpflanze angebaut und genutzt. Sie steht gerne auf eher trockeneren Wiesen. Sie ähnelt in ihrer Blattform dem Klee. Jedoch ist sie deutlich hochwüchsiger und ihre Blätter sind an den Rändern gezackt. Die Blattform ist rundlich bis länglich. Luzerne blühen in Pink- bis Violetttönen. Ihre Blüten bilden eine Kugelform. Im Sommer entwickeln sich spiralförmige, braune Samenhülsen. Luzerne sollen eine appetitanregende, entgiftende, krebsvorbeugende, blutreinigende Wirkung haben. Aufgrund des hohen Eiweißgehalts sollten Luzerne im Gemisch angeboten werden. Luzerne sind bei den meisten Kaninchen äußerst beliebt.

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Mädesüß
Beschreibung: Mädesüß bevorzugt feuchte Standorte, so findet man sie oft an Flüssen oder auch feuchten Wiesen. Der aufrechte Stängel kann eine Höhe von bis zu 150 cm erreichen. Er ist auffallen rötlich. Die stark geaderten Blätter wachsen gleichständig am Stängel. Typisch für das Mädesüß ist, dass sich größere, stark gefiederte Blätter und kleinere Zwischenblätter abwechseln. Das Blatt an der Spitze ist dreilappig. Die Blätter fühlen sich weich an und sind auf der Unterseite hell. Zur Blütezeit entwickelt das Mädesüß rispenartige, gelb-weißliche Blüten, die intensiv süßlich duften. Mädesüß ist gut verträglich und kann regelmäßig verfüttert werden.
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Malve
Beschreibung: Heilwirkungen: entzündungshemmend, hilfreich vorallem bei Entzündungen im Rachenraum und der Atemwege, schleimlösend, hilfreich bei eitrigen Verletzungen (kann auch zum spülen verwendet werden) Fütterungsempfehlung: kann regelmäßig angeboten werden
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Mutterkraut
Beschreibung: Das Mutterkraut ist eine 30 bis 80 cm hoch wachsende Planze, die von den Gärten inzwischen auch als Wildform auf Wiesen vorkommt. Ihre Stängel sich stark verweigt und die grau-grünen Blätter mehrfach geteilt. In der Blütezeit trägt sie weiße Körbchenblüten mit gelbem Fruchtstand. Es ist auch durch seinen intentiven Duft erkennbar. Eine Verwechslung mit den ebenfalls verfütterbaren Pflanzen Kamille und Margerite ist aufgrund der Blüte möglich. Während die Blütenblätter der Margerite und Kamille einreihig sind, besitzt das Mutterkraut oft mehrere Blütenblattreihen. Eine sichere Unterscheidung kann zudem über die Form der Blätter geschehen. Mutterkraut kann im Gemisch verfüttert werden.

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Platterbse
Beschreibung: Die Platterbse hat hübsche, traubige Blütenblätter in auffälligem Pink, Violett, seltener Rot oder Gelb. Sie ist eine Rankpflanze, die sich in Gärten, an Zäunen, auf Weiden und Äckern wohlfühlt. Sie ist eine bekannte Futterpflanze. Die Unverträglichkeit der Samen für Mensch und Tier, hat sie in Verruf gebracht. Blüten und Blätter sind jedoch ein beliebtes Kaninchenfutter, das im Gemisch unproblematisch angeboten werden kann. Platterbse eignet sich für den täglichen Speiseplan

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Rainfarn
Beschreibung: Rainfarn steht auf vielen Wiesen. Seine Stängel können bis zu 130 cm hoch werden und tragen wechselständige, stark gefiederte Blätter. Diese haben einen sehr intensiven Duft. Er hat einen auffällig blattlosen Blütenkopf in sonnengelb. Während der Rainfarn für andere Tiere giftig ist, ist er für Kaninchen unbedenklich. Er gilt als hilfreich bei Wurmbefall. Rainfarn sollte dennoch immer im Gemisch angeboten werden.
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Ringelblume
Beschreibung: Heilwirkungen: entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, reinigend, antibakteriell, hilfreich vorallem bei sämtlichen Hauterkrankungen Fütterungsempfehlung: Ringelblumen eignen sich für den täglichen Speiseplan
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Rotklee
Beschreibung: Rotklee ist eine der typischen und weit verbreiteten Kleearten. Die rosa- kräftig pinken großen Blüten, die beim Verblühen langsam braun und trocken werden, sind frisch bei den Kaninchen besonders beliebt, da sie intensiv süßlich schmecken. Rotklee ist leicht zu erkennen und somit eine schöne Bereicherung für den Speiseplan und tolles Futter. Achtung, einige Kaninchen reagieren auf Klee empfindlich mit Blähungen. Langsam anfüttern und probieren. Dann darf Rotklee gerne täglich auf dem Speiseplan stehen

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Sauerklee
Beschreibung: Der Sauerklee ist wie alle Kleearten prinzipiell verfütterbar, sollte aber aufgrund seines sehr hohen Anteils an Oxalsäure nur im sehr guten Gemisch beigefügt werden. Er hat kleinere und zartere Blätter als seine Verwandten. Seine Blüten sind fünfzählig, weiß bis gelblich und im Gegensatz zu anderen Kleesorten wie Weißklee, Rotklee, Hopfenklee oder Inkarnatklee nicht ährig.
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Schachtelhalm
Beschreibung: Schachtelhalm bevorzugt in Abhängigkeit seiner Art steinige, waldige oder feuchte Böden. Entsprechend sind die vielen Sorten auf Wiesen, auf Äckern und Schuttplätzen, sowie in Sumpfnähe zu finden. Größere Arten, wie der Riesenschachtelhalm können eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen. Alle haben eine aufrechte Hauptsprosse, von der aus stufenweise quirlige Seitensprossen abgehen. Durch die enthaltene Kieselsäure unterstützen sie beim Zahnabrieb. Zudem gelten Schachtelhalme als harntreibend und entzündungshemmend. Während manche Arten (wie der Sumpfschachtelhalm) für den Menschen giftig ist, sind alle für Kaninchen verträglich. Sie können im Gemisch häufiger angeboten werden.
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Schafgarbe
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, appetitanregend, krampflösend, blutreinigend, hilfreich bei Erkältungskrankheiten, hilfreich bei Kreislaufproblemen, regt die Nieren an, wundheilend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Schöllkraut
Beschreibung: Heilwirkung: beruhigend, krampflösend, hilfreich bei Schmerzen, hilfreich bei Verstopfung und Magenproblemen, positive Wirkung auf die Leber, zellwachstumshemmend Fütterungsempfehlung: kann immer mal in einer guten Futterauswahl angeboten werden
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Sonnenblume
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Magen-Darmerkrankungen, wundheilend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Spitzwegerich
Beschreibung: Heilwirkungen: hilfreich bei sämtlichen Atemwegserkrankungen, schleimlösend, hilfreich bei Magen- und Darmentzündungen, blutstillend, blutreinigend, appetitanregend, harntreibend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Storchschnabel
Beschreibung: Es gibt zahlreiche Storchschnabelarten, die sich gerne auf Wiesen oder an Wegesrändern aufhalten. Je nach Art können die Blätter leicht bis sehr stark eingekerbt sein. Die Grundform des Storchschnabelblattes ist jedoch immer rund, was ihn gut von Hahenfußgewächsen unterscheiden lässt. Die fünfblättrigen Blüten sind pink, violett oder blau oft mit zarter Musterung auf den Blütenblättern. Seinen Namen hat der Storchschnabel von den Fruchtgrannen, die wie winzige Schnäbel von Störchen aussehen. Storchschnäbel sollen den Stoffwechsel anregen und hilfreich bei Mund- und Rachenentzündungen sowie bei Durchfall sein. Storchschnäbel eignet sich für den täglichen Speiseplan.

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Taubnessel
Beschreibung: Heilwirkung: antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, hilfreich bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen, hilfreich bei Fieber, hilfreich bei Magen-Darmbeschwerden Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan

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Vogelknöterich
Beschreibung: Heilwirkung: hilfreich bei Magen-Darmproblemen, hilfreich bei Blasen- und Nierenerkrankungen, hilfreich bei Entzündungen der Mund- oder Rachenschleimhaut, wundheilend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Vogelmiere
Beschreibung: Heilwirkung: schleimlösend, kraftspendend, entzündungshemmend, blutreinigend, harntreibend, hilfreich bei Blähungen, hilfreich bei Verstopfungen, hilfreich bei Bronchitis, wundheilend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan

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Waldmeister
Beschreibung: Heilwirkung: beruhigend, blutreinigend, wundheilend, krampflösend. Hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, hilfreich bei Blasen- und Nierensteinen, fördert die Durchblutung Fütterungsempfehlung: darf regelmäßig in einer guten Futterauswahl angeboten werden
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Wegwarte
Beschreibung: Heilwirkung: blutreinigend, entzündungshemmend, hilfreich bei Verdauungsschwäche, hilfreich bei Leberproblemen, hilfreich bei Diabetis Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan
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Weidenröschen
Beschreibung: Das Weidenröschen besitzt violette, rosa bis weiße vierzählige Blüten, die in der Mitte eingekerbt sind. Die Pollenkörper sind deutlich erkennbar. Es ist in vielen Gärten, aber auch auf Äckern und Wiesen auffindbar. Der Pflanze werden entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen nachgesagt. Bekannt ist es vor allem für seine unterstützende Wirkung der Harnorgane. Weidenröschen darf regelmäßig auf dem Speiseplan stehen
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Weißklee
Beschreibung: Weißklee ist sehr häufig auf Wiesen und in Gärten anzutreffen und leicht zu erkennen. Er ist sehr bodennah wachsend und hat gestielte, dreiteilige Blätter. Diese haben oft ebenfalls eine typisch weiße Musterung. Die weißen Blüten sind kleiner als die des Rotklees und häufig nicht so fest, sondern etwas offener. Auch Weißklee ist bei den meisten Kaninchen sehr beliebt, hat aber ebenso den Ruf gerne Blähungen und Durchfall zu verursachen. Langsam anfüttern und probieren, wenn er vertragen wird aber gerne auch täglich anbieten.
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Wiesenlabkraut
Beschreibung: Wiesenlabkraut ist wie andere Labkräuter verfütterbar. Das Wiesenklabkraut bevorzugt feuchte und nährstoffreiche Böden auf Wiesen oder an Waldrändern. Es hat einen vierkantigen Stängel, von dem aus lanzettförmige Blattquirrle ausgehen. Im Frühjahr ist dieser Stägel oft leicht rötlich und wird über den Sommer hin grün. Teilweise entwickelt das Wiesenlabkraut kürzere Nebenabzweigungen. Zur Blütezeit trägt das Labkraut weiße bis hellgelbe, vierzählige Blüten an den Spitzen der Pflanze. Dies verströmen einen etwas aufdringlich-süßlichen Duft. Labkraut gilt als hilfreich bei Magen-Darmentzündungen, bei Blasenentzündungen, bei Blasen- und Nierenensteinen, Blasen- und Nierengries, sowie bei Erkrankungen der Gebärmutter. Labrkaut eignet sich für den täglichen Speiseplan.
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Wilde Möhre
Beschreibung: Die wilde Möhre ist der Urahn der gezüchteten Karotte. Ihre Blätter und der Geruch ähneln der bekannten Möhre sehr. Die Blätter sind stark gefiedert und haarig. Die Blüte der wilden Möhre ist groß und weiß. Sie blüht als Dolde. Nicht alle, aber viele Blütendolden der wilden Möhre haben eine schwarze oder rote Scheinblüte in der Mitte. Die verblüte Blüte roltt sich zu einem Fruchtkörben zusammen. Gut zu erkennen ist sie am stark möhrigen Geruch. Eine Verwechslungsgefahr besteht mit anderen - teilweise giftigen - Doldenblütlern. Eine Unterscheidung (z.B. vom giftigen Schierling) geschieht vor allem über die Blattform und den Geruch. Wilde Möhre gilt als sehr verträglich und ist bei fast allen Kaninchen besonders beliebt. Sie eignet sich für den täglichen Speiseplan.
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Winde
Beschreibung: Die Winde hat typische trichterförmige Blüten in weiß, zartem rosa bis blau. Die Blüten- und Blattgröße sind unterschiedlich. Heilwirkung: hilfreich bei Fieber, hilfreich bei Verstopfungen und Blähungen,harntreibend Fütterungsempfehlung: eignet sich für den täglichen Speiseplan Da sich die Winde immer an einer "Kletterhilfe" nach oben schlängelt, sind auf den Bildern auch andere Pflanzen zu sehen. Einmal Farn (nicht fressbar!) und einmal Stängel und Blätter der Goldrute. Man findet Winde ebenfalls oft an Gartenzäunen und Co.

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Zitronenmelisse
Beschreibung: Die Zitronenmelisse ist in Gärten, aber inzwischen auch als Wildform zu finden. Zitronenmelisse ist eine hochwachsende Pflanze, die einen zitronigen Duft verströmt. Die Stängel stehen aufrecht, sind mehrfach verzweigt (oft gegenständig). Sie hat sichtbare Drüsenhaare and den Stängeln und Blättern. Die Hauptblätter sind eiförmig bis spitz, die Blattränder gesägt. Die Zitronenmelisse hat kleinere, rundliche Nebenblätter. Die Zitronenmelisse hat weiße bis blassgelben Kelchblüten. Zitronenmelisse ist gut verfütterbar und soll eine beruhigende Wirkung haben.
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